NEUMARKT. Mit einer Umfrage wollen die katholischen Pfarreien im Dekanat Neumarkt herausfinden, wie stark den Gläubigen in den zurückliegenden Monaten die öffentlicher Gottesdienste fehlten.
Dekan Artur Wechsler und seine beiden Stellvertreter, Pfarrer Stefan Wingen aus Neumarkt und Pfarrer Martin Fuchs aus Berg, stellten den Fragebogen vor. Er soll in den kommenden Wochen in den Kirchen und Pfarrbüros ausliegen oder mit den Pfarrbriefen und Gottesdienstordnungen verteilt werden.
Die Pfarreien erkundigen sich darin, welche positiven Erfahrungen die Gläubigen in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie gemacht und was sie vermisst haben. Aufschluss erhalten wollen die Pfarreien auch, auf welche Alternativen die Gläubigen zurückgriffen, als die öffentliche Feier von Gottesdiensten nicht erlaubt war.
„Die Krise war für unseren pastoralen Dienst eine große Herausforderung“, sagte Dekan Artur Wechsler, „wir mussten in den Pfarreien die Seelsorge und das geistliche Leben völlig neu organisieren.“
In einem Schreiben an die Pfarrgemeinden erklärten Dekan Wechsler und seine beiden Stellvertreter, dass die Pandemie gezeigt habe, „welche Stärken und Schwächen unser pfarrliches Leben hat“.