Viele Feldgeschworene waren zu der Veranstaltung gekommen
NEUMARKT. Für ihren unermüdlichen Einsatz hat der Leiter des Amtes für
Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Ludwig Seger, den
Feldgeschworenen des Landkreises Neumarkt Dank und Anerkennung ausgesprochen.
Die Siebener hatten sich zu einer Schulung in den Räumen des Bayern-Lab in Neumarkt getroffen.
Die Feldgeschworenen seien auch heute noch fester und wichtiger Bestandteil der
bayerischen Vermessungslandschaft. „Darauf wollen wir auch in Zukunft nicht
verzichten. Grenzen sind nur dann etwas wert, wenn sie erkennbar sind und wenn
sie eingehalten werden“, sagte Seger.
Im Rahmen einer Fortbildung wurden den Feldgeschworenen ihre Aufgaben und
die damit verbundenen Rechte und Pflichten aufgezeigt. Ein weiterer Fachvortrag
befasste sich mit dem Einsatz von landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei der Tätigkeit
der Feldgeschworenen sowie der steuerlichen Behandlung der Einkünfte dieses
Ehrenamtes. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Vorführungen des
Bayern-Atlas.
Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen sowie
einem regen Gedankenaustausch zu aktuellen Fragen rund um das
Feldgeschworenenwesen oder das amtliche Vermessungswesen.
Rund 27.000 Feldgeschworene engagieren sich im ältesten kommunalen Ehrenamt
in Bayern. Im Landkreis Neumarkt sind es 263 aktive Feldgeschworene.
Seit 2016 gehört das „Feldgeschworenenwesen in Bayern“ zum „Immateriellen
Kulturerbe“. Zusammen mit den Vermessungsämtern sichern die Feldgeschworenen die über 80 Millionen
Grenzpunkte in Bayern.
Im letzten Jahr haben die Siebener bei über 550
Grundstücksvermessungen und der Abmarkung von knapp 4200 Grenzpunkten in
den Kommunen im Landkreis Neumarkt mitgewirkt.