NEUMARKT. Renate Großhauser ist neue Vorsitzende des Neumarkter Dekanatsrats. Sie wurde von den Vertretern aus den Pfarreien, katholischen Verbänden und kirchlichen Einrichtungen mit großer Mehrheit an die Spitze des Gremiums gewählt und leitet in den kommenden vier Jahren das wichtigste Laiengremium im Dekanat.
Die 55jährige Verwaltungsfachwirtin ist im Pfarrgemeinderat Möning tätig und löst nun Robert Bogner ab, der zwölf Jahre lang an der Spitze des Gremiums stand. Bei den anschließenden Wahlen erhielt sie mit Karin Ehrensberger (Neumarkt-Hofkirche), Bianca Vögele (Pollanten) und Barbara Witmann (Stöckelsberg) drei Stellvertreterinnen. Das Vorstandsteam wird durch den neuen Dekan Artur Wechsler und Dekanatsreferent Christian Schrödl komplettiert.
Bei der Vollversammlung in Neumarkt betonten die Mitglieder vor allem, dass der Dekanatsrat eine wichtige Brückenfunktion zwischen der Basis vor Ort und der Diözesanebene habe. Die Anliegen vor Ort müssten stärker gehört und berücksichtig werden, waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Die neu gewählten Vertreter im Diözesanrat nehmen dabei eine wichtige Rolle in.
Als Delegierte wurden Renate Großhauser, Karin Ehrensberger, Bianca Vögele, Karola Schlupf (Pyrbaum) und Robert Bogner gewählt.
Dekanatsreferent Christian Schrödl hatte den Mitgliedern des Dekanatsrats einen Bericht über die Situation des Dekanates gegeben. Er gab zu Bedenken, dass die Mitarbeiter in den Pfarreien und kirchlichen Gemeinschaften oftmals überlastet seien.
Das Dekanat Neumarkt umfasst rund 67.000 Katholiken in 46 Pfarreien und reicht von Stöckelsberg im Norden bis Dietfurt im Süden. Rund 100 Mitarbeiter in der Seelsorge (Priester und pastorale Laienmitarbeiter) sowie rund 500 Pfarrgemeinderäte gestalten das kirchliche Leben in 13 Pastoralräumen, die vom Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke 2017 errichtet wurden.