Kneipenbühne Oberweiling

Rock’n’Roll lebt noch


Die „Greyhounds“

NEUMARKT. Rock’n’Roll ist immer noch quicklebendig. Das bewiesen am Samstag die „Greyhounds“ in der gut besuchten Oberweilinger Kneipenbühne, indem sie einen Bogen von den Anfängen der Rock’n’Roll-Ära über Beatles, Stones, Countrymusik (Johnny Cash) und amerikanischen Soul, (unter anderem von James Brown) spannten und ohne Mühe zurück zur puristischen Variante dieses unverwüstlichen Genres gelangten, etwa mit Eddie Cochrans „Summertime Blues“.


Ruben Zimmermann (Bass) und Bastian Konik (Schlagzeug, Gesang) erwiesen sich als zwei ausgezeichnete Instrumentalisten, die gemeinsam einen gehörigen musikalischen Druck in die Band brachten. Xaver Müller (Sologitarre, Gesang). Marcus Pfister (Keyboards, Gesang) und Leadsänger Josef Rappl konnten sich anhand dieser hieb- und stichfesten Rhythmussektion ungehindert entfalten und zeigten hohe Qualität, auch bei Breaks und Unisonostellen.

Variantenreich wurde der Abend nicht nur durch die Programmgestaltung, sondern auch durch schönen, mehrstimmigen Gesang und die Tatsache, dass sowohl Konik als auch Müller durchaus als Gesangssolisten bestehen.
11.12.17

„Song Poets“ in Oberweiling


Die „Song Poets“ in Oberweiling

NEUMARKT. In Oberweiling präsentierten die Regensburger Urgesteine Hans „Yankee“ Meier, Sepp Frank, Robert Hasleder und Christian Veith – alias „Song Poets“– ihr Singer/Songwriter-Programm, das im Großen und Ganzen aus Liedern von Guy Clark, Townes Van Zandt und John Prine bestand.

Das Konzert in der Kneipenbühne war geprägt von traumhaft sicherem, oft vierstimmigem Gesang, von einer stets spannenden, variierenden Besetzung und imponierender Instrumentenbeherrschung. Das alles zusammen ergab ein einzigartiges und unverwechselbares Projekt.


Da stand der Klang einer gefühlvoll und virtuos gespielten Dobro (Robert Hasleder, auch Gitarre und Banjo) neben einem ebenso großartigen Akkordeon (Sepp Frank, der auch den Kontrabass hinreißend gut bediente); da maß sich Yankee Meiers virtuoses Gitarrenspiel mit dem ebenbürtigen Mandolinen-Wizard Christian Veith.

Das und nicht zuletzt die kluge Programmauswahl, bei der hin und wieder ein bekannter Song von Bob Dylan eingestreut wurde, um dem Publikum einen Wiedererkennungseffekt zu gönnen, begeisterten die zahlreichen Zuhörer.
27.11.17

Saftiger Rock


"Diebe und Komplizen"
Foto: Volker Kindl
NEUMARKT. "Diebe und Komplizen" debütierten am Samstag auf der Kneipenbühne in Oberweiling mit "saftigem Rock", wie sie ihren Stil nannten.

Die vier perfekt eingespielten Freunde wagten es, ausschließlich eigene Stücke zu präsentieren und das noch dazu in der Muttersprache.


Allerdings verstand man trotzdem die Texte nur schlecht und von der mit phantasievollen Sounds gespielten Orgel (Martin Hert, auch zweite Gesangsstimme) hörte man zu wenig. Die Gitarre (Anton Krammel, auch Gesang, Texte und Komposition) und das Schlagzeug (Herbert Ehrl) deckten manchmal sogar den Bass (Peter Pommer) zu, der sehr schön groovte und einfallsreiche Läufe zum Besten gab.

Das kompakte, stets auf den Punkt kommende Arrangement machte allerdings einiges wieder gut und das Publikum goutierte das Gesamtbild mit mehreren Zugabeforderungen.
06.11.17

Zuhörer waren angetan


"Point & Die Spielverderber"

NEUMARKT. "Point & Die Spielverderber" debütierten auf der Kneipenbühne in Oberweiling mit eigenen Liedern in deutscher Sprache, die von der Band mit viel Gefühl und Feuer umgesetzt wurden.

Die Saxophonistin Katja Heinrich bestach mit großem Ton, sauberer Intonation, mit einfallsreichen, oft herzerfrischenden Soli, aber auch mit einer sauberen zweiten Gesangsstimme. Bernie Sauer, langjähriger Mitstreiter Peter "Point" Gruners erwies sich als zuverlässiger Bassist, der wunderbar groovte.


Zusammen mit dem Neuen in der Band - Tim Kalenbach am Schlagzeug - schuf er jene bombensichere rhythmische Basis, auf die man sich als Mitmusiker ohne Wenn und Aber verlassen kann. Der zweite Neue, Johannes Ehrl an Piano und Orgel, setzte geschmackvolle Soundakzente, solistische Farbtupfer und legte den bunten Klangteppich aus, auf dem "Point" seine perkussiv gespielten Akkordfolgen und seine Soli entfalten konnte.

Der wiederum bestach mit seinen Texten, die sehr persönlich und wortverspielt wirken. Alle Kompositionen stammen aus der Feder von Gruner. Das eher spärliche Publikum jedenfalls war sehr angetan von dem Quintett.
01.11.17


[1] - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 ... Ende

zurück

Telefon Redaktion

Burgis

Stadt Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß

Link Jurenergie

neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
16. Jahrgang