Kneipenbühne Oberweiling
Uraufführung geplant

Das Stefan Grasse Quartett
NEUMARKT. Zum Saisonabschluss der Kneipenbühne Oberweiling gibt es am Samstag "Magia del Sur - Zauber des Südens": Stefan Grasse (Gitarre), Radek Szarek (Vibrafon), Tobias Kalisch (Kontrabass) Tango, und zum ersten mal Stefan Grasses 16jähriger Sohn Raphael Kempken (Perkussion) präsentieren Bossa, Son cubano, Valse musette & Flamenco: Wer könnte der Magie dieser grandiosen Musikstile widerstehen?
Im Mittelpunkt stehen Poesie und Klangreichtum der ibero-amerikanischen Gitarre. Mit Charme und leidenschaftlicher Hingabe erweckt das Stefan Grasse Quartett die sinnlichen Melodien und hypnotischen Rhythmen zum Leben. Frisch und nuancenreich erklingen die Bossa Novas der Sandstrände Copacabana und Ipanema, die Tangos der Bars von Buenos Aires, die Boleros der Altstadt Havannas, die Valse Musettes der Pariser Cafés und andalusisch inspirierte Flamencorhythmen. Selten bekommt man so intensiv diese Musik zwischen Wehmut und Lebensfreude, von beiden Seiten des Atlantiks dargeboten. Wie eine leichte Meeresbrise an einem warmen, mediterranen Sommerabend umspielt diese Musik ihre Sinne und weckt lächelnd Sehnsüchte, Fernweh, aber auch Lebensfreude.
Stefan Grasse gab über 1300 Konzerte in vielen Ländern Europas, den USA, China und Australien. Von der Kritik wurde er als "präziser und technisch brillanter" Musiker, "Saiten-Paganini" und "Meistergitarrist" gefeiert.
Seine aktuelle CD "Adiós Nonino" erschien beim international renommierten Vertrieb Galileo MC.
An seiner Seite stehen zwei weitere profilierte Solisten: der mit internationalen Preisen ausgezeichnete Vibrafonist und Percussionist Radek Szarek und der Kontrabassist Tobias Kalisch, beides Stipendiaten der Yehudi-Menuhin-Stiftung, sowie der erst 16Jährige Raphael Kempken, der erst kürzlich auf dem "Fringe"-Festival in Edinburgh international debütierte.
Für Grasses Triobesetzung (Git, Vibes, Bass) hat der schottische Komponist John Maxwell Geddes "Three Bavarian Dances" - drei bayrische Tänze nach Zwiefacher-Originalmelodien - komponiert. Geddes ist in Großbritannien ein ziemlich bedeutender Komponist. So schrieb er ein großes Orchesterwerk, das weltweit bislang über 400mal aufgeführt wurde.
Das Grasse-Trio will dem Kneipenbühnenteam eine Freude machen und diese Suite am Samstag uraufführen.
18.05.10
Konzert fällt aus
NEUMARKT. Das für den Samstag in Oberweiling angekündigte Konzert mit dem Chansonduo "gosch&klimpa" muss wegen Erkrankung entfallen.
Für Ersatz ist es leider zu spät, hieß es aus Oberweiling. Die Kneipe ist aber trotzdem geöffnet.
13.05.10
"Geklautes Liedgut"

"gosch&klimpa"
NEUMARKT. "Geklautes Liedgut, Ein Interimsprogramm" nennen Michaila Kühnemann und Susanna Myschkina ihr neues Chansonprogramm, das sie am Samstag in der Kneipenbühne präsentieren werden: "gosch" mit der "Gänsehautstimme", eine singende Anti-Diva, trifft auf "klimpa" mit den Zauberhänden, eine Meisterin am Klavier:
"gosch&klimpa" machen Chansonprogramme ausdrucksstark, bewegend und humorvoll, jenseits der üblichen Klassifizierung. Hier wird gekonnt geklaut, brillant interpretiert und mit eigenen Liedern dekoriert. Komponisten, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, werden auf wunderbar komische und sentimentale Art gemeinsam auf eine Bühne gebracht, die den Zuschauer einfach nur zum Staunen bringt. Wer wissen will, wie sich Jacques Brel auf Speed anhört, wie Frédéric Chopin ins Guinness-Buch der Rekorde kommt oder was Eliza Doolittle im Bundestag zu suchen hat, darf sich dieses Duo nicht entgehen lassen.
Schon einen Tag vorher, am Freitag präsentiert die aufstrebende Neumarkter Band "Synchronicity" Songs von Police und Sting. Mit von der Partie ist übrigens die Frontfrau und Sängerin Bettina Eichenseer.
11.05.10
Pfarrer gewählt
NEUMARKT. Mit einer gestrafften und verfeinerten Version seines Programms "Bavaria’s next Topmodel" konnte der Münchner Kabarettist Werner Gerl ein weiteres Mal seine (diesmal erstaunlich wenigen) Zuhörer in Oberweiling begeistern.

Werner Gerl
Die chamäleonartige Wandlungsfähigkeit des sympathischen Wortspielmeisters ist einfach überwältigend. Mit nur wenigen Requisiten kommt er aus und verwandelt sich im Handumdrehen zum Kraftprotz, Säufer, Bürgermeister, zur spinnerten Esoterikerin, türkisch/bayerischen Bäuerin, Miss Kartoffel, zum Schönheitschirurgen, Pfarrer, Unternehmer und Kommunalpolitiker.
Dabei sind Gerls Mimik und Gestik ebenso perfekt wie der unterschiedliche Sprachduktus seiner einzelnen Charaktere, in deren Rolle er hohes Improvisationstalent beweist, nämlich immer dann, wenn er sein Publikum in oft wunderbar schräge Denkspiele einbindet. Phänomenal: Der Oktoberfest-erprobte Krimiautor und Titanic-Mitarbeiter bewältigt die hohen Anforderungen, auf die er sich einlässt, durchgängig mit Bravour.
Und wie auch beim letzten Mal durfte einer der malträtierten Gäste im Finale zur Versöhnung das neue Topmodel küren. Diesmal - wohl auch aus aktuellem Anlass - wurde der katholische Pfarrer erwählt.
10.05.10
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