„Erleichtert und dankbar“
NEUMARKT. Beim Bund Naturschutz reagierte man mit „großer Erleichterung und Dankbarkeit“ auf das künftige Nachtfahrverbot für Mähroboter.
Nachdem
neumarktonline über die Allgemeinverfügung von Landrat Martin Meier
berichtet hatte, nahmen auch die Naturschützer zu der Entwicklung Stellung.
Man habe bereits vor zwei Jahren ein solches Nachtfahrverbot gefordert, sei aber damals hingehalten worden, sagte Kreisvorsitzende Sigrid Schindler.
Umso mehr seien alle Naturfreunde im Landkreis dem Landrat dankbar für seine Entscheidung, die so auch schon in anderen Landkreisen Bayerns gefallen sei. Es gehe dabei nicht nur um verletzte Igel, sondern auch um viele andere nachtaktive Gartenbewohner wie Kröten und Insekten.
Bei den Igeln würden gerade die Babys anfangen, mit ihren Müttern nachts durch die Gärten zu streifen. Weil sie keine Fluchttiere sind und sich vielmehr „einrollen“ haben sie gegen einen Mähroboter keine Chance.
Der Bund Naturschutz erinnerte auch daran, dass man eine Petition von Barbara Göttler unterstützte, die eine Igel-Station in Burggriesbach betreibt und fast 3000 Unterschriften für das Nachtfahrverbot sammeln konnte. Sie sei täglich mit dem ganzen Leid konfrontiert, das durch Mähroboter und Motorsensen entstehe.
Man hoffe, dass es „jetzt weniger Verletzungen gibt“.
18.08.26
Neumarkt: „Erleichtert und dankbar“