Füsse gewaschen

Zehn Männern und Frauen wurden von Diözesanadministrator Alfred Rottler (vorne, Mitte) die Füße gewaschen
Foto: Norbert Staudt
NEUMARKT. Mit der Feier vom Letzten Abendmahl im Eichstätter Dom hat am Abend des Gründonnerstags das österliche Triduum im Bistum beginnen.
Diözesanadministrator Alfred Rottler stand dem Festgottesdienst am Gründonnerstag vor und wollte mit der Fußwaschung ein sichtbares Zeichen für den Dienst am Nächsten setzen.
Die bevorstehenden Osterfeiertage sind die ersten während der Bischofs-Vakanz. Bekanntlich hatte Bischof Gregor Maria Hanke im letzten Jahr an Pfingsten seinen Rücktritt erklärt (
wir berichteten). ´ Das österliche Triduum ist die dreitägige Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi.
In seiner Predigt stellte Rottler die Fußwaschung als bleibendes Zeichen für die Kirche dar. „In der Kirche gilt das Gesetz des Dienens“, sagte er.
Die musikalische Gestaltung übernahm der Eichstätter Domchor. An der Orgel spielte Domorganist Martin Bernreuther, die Leitung hatte Domkantorin Deborah Faul.
Unter den zehn Männern und Frauen, denen die Füße gewaschen wurden, waren auch Anton Lang aus Velburg und Leonhard Fuchs aus Berg,
03.04.26
Neumarkt: Füsse gewaschen