MdL Albert Füracker

"Burgherr" war zufrieden


Die Sanierung der burg schreitet gut voran, hieß es bei der Besichtigungstour.

NEUMARKT. Sehr zufrieden mit dem Fortschritt an den Bauarbeiten bei der kreiseigenen Burg Lupburg zeigten sich Landrat Albert Löhner, Landtagsabgeordneter Albert Füracker und Bürgermeister Alfred Meier bei einer Besichtigung der Baustelle.

Zusammen mit Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege, des Architekturbüros und des Landratsamtes informierten sie sich vor Ort über den Fortschritt der Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten. "Seit unserer gemeinsamen Besprechung im Jahr 2006 ist hier viel geschehen", lobte "Burgherr" Löhner die Lupburger und alle Planer und Handwerker für ihre Arbeit.

Der Landkreis Neumarkt ist Eigentümer der Burganlage in Lupburg. Der Markt Lupburg zeigt großes Interesse an einer Nutzung. Bevor die Burganlage einer Nutzung zugeführt werden kann, bedarf es umfangreicher Sanierungs- und Restaurationsarbeiten. So wurde es 2006 festgelegt.

Der Landkreis Neumarkt und der Markt Lupburg sind sich einig, dass diese Maßnahmen nur gemeinsam durchgeführt und finanziert werden können, hieß es. Deshalb wurde im Jahr 2006 eine Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung und Finanzierung der Sanierungsarbeiten abgeschlossen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 1.285.000 Euro. An Fördermittel sind bislang bewilligt oder zugesagt: Insgesamt sind Fördermittel in Höhe von 630.000 Euro zugesagt. Die verbleibenden Kosten in Höhe von 655.000 Euro teilen sich der Landkreis Neumarkt und der Markt Lupburg, wobei ein Teil durch Eigenleistung insbesondere durch die Mitglieder des Burgvereines Lupburg erbracht wird.

Die Sanierung der Burganlage wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der Umfang der jährlichen Arbeiten wird vom Landkreis und vom Markt Lupburg gemeinsam in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgesprochen.

Der spätere Betrieb der sanierten Burganlage obliegt dem Markt Lupburg.
19.01.09

In zwei Ausschüssen

NEUMARKT. MdL Albert Füracker ist in zwei Ausschüssen des Bayerischen Landtages vertreten: für "Umwelt und Gesundheit" und "Ernährung, Landwirtschaft und Forsten".

Der Neumarkter Abgeordnete hat im Umwelt-Ausschuß federführend die Themen "Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe", Bezüge zur Landwirtschaft und "Grüne Gentechnik" übernommen. Er ist zudem zum Sprecher im Bereich der "grünen Gentechnik" für die gesamte CSU Landtagsfraktion ernannt worden.

Im Bereich Gesundheit ist Albert Füracker vorrangig zuständig für die Krankenhausplanung und Krankenhausfinanzierung. "Dieser Bereich ist mir sehr wichtig, da ich als stellvertretender Landrat und Kreisrat bereits seit Jahren im kommunalpolitischen Bereich mit diesem Thema befaßt bin", so Albert Füracker.

Beim Gesundheitlichen Verbraucherschutz ist er in allen Aufgabenbereichen eingebunden, zum beispiel Lebensmittelhygiene, Lebensmittelkennzeichnung, Tier- und Pflanzenschutz.

Zusätzlich ist Füracker im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hauptsächlich mit den Themen der Forstpolitik und dem Jagdwesen betraut. Ebenso gehört der Bereich Pflanzenbau zu seinen Schwerpunkten. Darüber hinaus kümmert sich Füracker als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Landwirtschaft um sämtliche Fragen der Zukunft des ländlichen Raumes.

Natürlich sei er Ansprechpartner für alle Bürger, "auch wenn sie andere politische Themen ansprechen wollen und mit einem persönlichen Anliegen ein Gespräch suchen", erklärte Albert Füracker. Termine können mit seinem Bürgerbüro in der Hallertorstraße 16 unter Nummer 09181/21694 vereinbart werden.
19.12.08

"Kleine Betriebe betroffen"

NEUMARKT. Die "Steuern auf Agrardiesel müssen runter" erklärte MdL Füracker zu einem aktuellen Vorstoß des Bayerischen Landtags.

Für die Landwirte sei Energie und dabei besonders Agrardiesel ein entscheidender Kostenfaktor. Die CSU-Landtagsfraktion habe sich deshalb im Landtag für eine rasche Änderung der geltenden Steuerregelungen beim Agrardiesel ausgesprochen. "Die von der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2005 eingeführten Steuererhöhungen beim Agrardiesel haben zu einer Benachteiligung gerade bayerischer Betriebe geführt", so Landtagsabgeordneter Albert Füracker.

Allein in Bayern haben etwa 55.000 kleinere Betriebe durch die Einführung des Selbstbehalts in Höhe von 350 Euro keinen Erstattungsanspruch bei der Steuer mehr. Von der Streichung dieser Regelung würden die kleineren bayerischen Betriebe besonders profitieren. "Die derzeit noch gültige Regelung ist eine Benachteiligung unserer Landwirte und noch eine Erblast aus rotgrünen Zeiten, die dringend rückgängig gemacht werden muss", sagte Füracker.

Zudem bestünden innerhalb der EU große Wettbewerbsverzerrungen durch eine unterschiedlich hohe Besteuerung von Agrardiesel. Dies bedeute, dass die bayerischen Landwirte mit rund 40 Cent Steuerabgaben pro Liter Agrardiesel zur Kasse gebeten werden, während etwa die französischen Mitbewerber nur rund fünf Cent an Steuern zu tragen haben. Die Mehrbelastungen können sich für einen Betrieb auf mehrere tausend Euro pro Jahr summieren.

Der Landtag folgte dem CSU-Antrag und fordert damit die Bayerische Staatsregierung auf, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, im Energiesteuergesetz den Selbstbehalt zu streichen und sich für eine Harmonisierung auf EU-Ebene stark zu machen. Der CSU-Politiker Albert Füracker räumte aber zugleich ein, dass bei diesem Punkt in Berlin "noch Überzeugungsarbeit zu leisten" sei.
19.12.08


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang