MdL Albert Füracker

Geld für Baudenkmäler

NEUMARKT. Die Bayerische Landesstiftung hat die weitere Bezuschussung verschiedener Baudenkmäler im Landkreis Neumarkt beschlossen.

"Ich freue mich sehr über die Bewilligung der beantragten Zuschüsse", erklärte Albert MdL Füracker. Es sei sicher so kurz vor Weihnachten auch für die Bauherren eine schöne Nachricht.

Die Katholische Kirchenstiftung Traunfeld hatte einen weiteren Zuschuss für die Sanierung des ehemaligen Pfarrhofes in Traunfeld beantragt. Dieser ist jetzt mit einem zusätzlichen Betrag von 15.000 Euro gewährt worden. Somit wurde diese Baumaßname von der Bayerischen Landesstiftung mit 9,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst.

Die Renovierung der Pfarrkirche St. Michael in Lauterhofen wird mit 12 Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwandes gefördert – dies sind 24.000 Euro.

Auch die Katholische Kirchenstiftung Rudertshofen kann sich als Antragsteller freuen. Sie hatte für die Außeninstandsetzung der Kirche St. Wunibald in Rudertshofen 2500 Euro beantragt – der Zuschuß wurde bewilligt.

Freuen dürfen sich auch die Bauherren des denkmalgeschützten Wohnstallhauses Schafhof 1 in Velburg. Auch diesem ortbildprägenden Baudenkmal wird regionale Bedeutung beigemessen. Die Bayerische Landesstiftung gewährt hier den beantragten Zuschuß in Höhe von 48.000 Euro – somit wird dieses Denkmal mit 8,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschußt.

MdL Albert Füracker betont, wie wichtig es sei, gerade solche Baudenkmäler mit regionaler und überregionaler Bedeutung zu fördern und somit für die Bürger und die nachfolgende Generation zu erhalten. Die Renovierung dieser Denkmäler sei mit großem finanziellem, aber auch persönlichem Aufwand verbunden. Die Gemeinden und die privaten Bauherren würden viel Eigenleistung und viel Herzblut in die sanierungsbedürftigen Objekte stecken, aber "diese Gebäude leben, sie sind Zeugen unserer Vorfahren und erzählen ihre Geschichte", so MdL Albert Füracker.
17.12.08

"Offener Dialog" erwünscht


Willibald Gailler, MdL Albert Füracker, Alois Scherer und Josef
Köstler (v.l.) trafen sich in Deining
NEUMARKT. Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) führte im Sitzungssaal des Deininger Rathauses ein Mandatsträgergespräch mit dem neu gewählten MdL Albert Füracker.

Zuerst gratulierte der Kreisvorsitzende Bürgermeister Alois Scherer dem frischgebackenen Mitglied des Landtages zu seinem Wahlergebnis.

Von Anfang an wolle man in einem offenen Dialog die Probleme der Kommunen ansprechen, hieß es. Wichtig sei, dass die Abgeordneten ständig in Kontakt mit den Gemeinde- und Kreispolitikern blieben. Da Albert Füracker als stellvertretender Bürgermeister und stellvertretender Landrat sehr eng in die kommunalpolitischen Belange eingebunden sei, erleichtere dies die Zusammenarbeit ungemein.

Viele interessante Themenbereiche, wie die Finanzausstattung der Kommunen, das Zuschusswesen oder die "Bürokratieauswüchse" wurden bei diesem ersten Treffen diskutiert. Fehlen durfte auch die aktuelle Finanzkrise nicht. Albert Füracker versprach, sich dieser Themen anzunehmen und die Angelegenheiten der Kommunen in die tägliche Arbeit in München mit einfließen zu lassen.

Scherer wünschte dem Abgeordneten viel Erfolg bei seiner Arbeit für den Landkreis Neumarkt in München und überreichte im Beisein von stellvertretendem Landrat Willibald Gailler und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Josef Köstler, ein Weinpräsent.
05.12.08

"Schnelle Leitungen"

NEUMARKT. "Die Staatsregierung muss bei der Breitbandversorgung zügig vorangehen", erklärte Landtagsabgeordneter Albert Füracker.

In einem Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion, der am Mittwoch im Landtag beschlossen wurde, wird die Staatsregierung aufgefordert, die Verbesserung der Versorgung des ländlichen Raums mit Breitbandanschlüssen in der konkreten Umsetzung schnell voranzutreiben. "Ich begrüße die bisher unternommenen Schritte der Staatsregierung", so Füracker. Für den Ausbau der Breitbandversorgung seien bis 2010 insgesamt 19 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt.

Im Juli und November 2008 hat die Kommission die notwendigen förderrechtlichen Weichen gestellt. Albert Füracker wies darauf hin, dass die Notifizierungen auf Ebene der EU mit zusätzlichem Zeitbedarf verbunden waren. "Jetzt müssen Staatsregierung, Regierungen, Gemeinden und Anbieter im Schulterschluss alles Notwendige unternehmen, damit schnellstmöglich für jede Gemeinde eine maßgeschneiderte Lösung umgesetzt werden kann", sagte der Landtagsabgeordnete. Jede Verzögerung im Verwaltungsvollzug sei zu vermeiden.

Mit Blick auf die gegenwärtige konjunkturelle Entwicklung sei die Koaltionsvereinbarung zügig umzusetzen, um die standortpolitische Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen ländlichen Regionen zusätzlich abzusichern. Darin heißt es, dass CSU und FDP die schnelle Internetverbindung in unversorgten Gebieten innerhalb der nächsten drei Jahre sicherstellen wollen.

Landtagsabgeordneter Albert Füracker betonte dies auch im Hinblick auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbständige. "Hier müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die technische Kommunikationsfähigkeit dieser Unternehmen und damit ihr Leistungsvermögen und ihre Produktivität zu verbessern", sagte Füracker. Privaten Nutzern müsse zudem zügig ein bedarfsgerechtes, schnelles Internet zu angemessenen Endkundenpreisen bereitgestellt werden.

Die CSU-Fraktion schlägt darüber hinaus vor, mit Hilfe von weiteren regionalen Konferenzen Problemlösungen zu erarbeiten und zu kommunizieren. "So können wir regionale Besonderheiten besser berücksichtigen", so Albert Füracker. Sowohl in einzelnen Kommunen wie auch auf interkommunaler Ebene sollen Modellversuche umgesetzt werden.

Albert Füracker wies auch darauf hin, dass nun im Umsetzungsprozess nicht vergessen werden sollte, dass es gegenüber der relativ teuren Festnetzlösung insbesondere mit der Funklösung auch alternative Technologien gibt, die sich von Fall zu Fall als der bessere Weg erweisen können. Hier müsse vor Ort vorbehaltlos und zielorientiert geprüft werden. "Ich bin mit den Kommunen, mit den Bürgermeistern im Landkreis Neumarkt im Gespräch und werde mich mit Nachdruck für die schnelle und bedarfsgerecht Umsetzung einsetzen," so Albert Füracker abschließend.
04.12.08


Anfang ... 76 - 77 - [78] - 79 - 80 ... Ende

zurück

Telefon Redaktion

Burgis

Link zum Landkreis Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß

Stadt Neumarkt

neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
ISSN 1614-2853
17. Jahrgang