MdL Albert Füracker

Ministerin zu Gast


Ministerin Müller wurde von Vertretern der Gemeinde und den
CSU-Landtags-Kandidaten Albert Füracker und Susanne Hierl
in Engelsberg begrüßt.
NEUMARKT. Beeindruckt zeigt sich die Bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller von der Gemeinschaftsleistung des Bioenergiedorfes Engelsberg.

Durch den Anschluss des gesamten Ortes mit sehr viel Eigenleistung an ein Biomasseheizwerk werden jährlich nicht nur nahezu 300 Tonnen CO2 eingespeist, sondern es verbleibt mehr als 30.000 Euro Kaufkraft in der Region. Beim Rundgang durch die Anlage diskutierten Bürgermeister Peter Braun, stellvertretender Bürgermeister Michael Gottschalk und Betriebsleiter Willibald Locker auch den weiteren Ausbau zur regenerativen Stromerzeugung.

Diese Ziele sind auch im Regionalentwicklungskonzept des Landkreises verankert. Die Wirtschaftsministerin sicherte dabei ihre Unterstützung zu. Sie verwies dabei auf die Vorreiterrolle Bayerns und die Spitzenstellung des Freistaates bei den erneuerbaren Energien.

So liege der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Bayern bei 20 Prozent, im Bund lediglich bei 13 Prozent. Bei allen erneuerbaren Energien – mit Ausnahme der Windkraft – sei Bayern führend: Zwei Drittel der deutschen Tiefen-Geothermie-Leistung würden auf Bayern entfallen, "Tendenz stark steigend". Zwei Drittel der Wasserkraft-Leistung, die Hälfte der Photovoltaik-Leistung, gut ein Drittel der Solarthermie-Leistung und ein Drittel der Wärmepumpenleistung seien in Bayern installiert. Der Beitrag der Biomasse zur Energiebedarfsdeckung sei sogar um etwa die Hälfte größer als im Bundesdurchschnitt.

Als weitere Ziele nannte Emilia Müller eine deutliche Steigerung der Energieproduktivität der bayerischen Volkswirtschaft von heute bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent, eine Senkung der CO2-Emissionen pro Kopf von derzeit rund sieben auf deutlich unter sechs Tonnen pro Einwohner und den Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent am Endenergieverbrauch.
22.09.08

Namens-Hochburg Neumarkt

NEUMARKT. Nirgends in Deutschland gibt es so viele Thumanns, Fürackers und Himmlers wie im Landkreis Neumarkt.

Auf diese kuriose Häufung der Namen von Direktkandidaten für die anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen kamen neumarktonline-Redakteure, als sie das Gerücht recherchierten, Neumarkt sei die Hochburg aller "Meier".

Das stimmt übrigens nicht, obwohl die Häufung dieses "Allerweltsnamens" im Landkreis Neumarkt durchaus beachtlich ist: Nur in Berlin, Hamburg, München und drei anderen (Groß-)Städten und Landkreisen gibt es mehr Menschen mit dem Nachnamen "Meier" (genau in dieser Schreibweise).

Daß "Thumann" kein exotischer Nachname in Neumarkt ist, war bereits bekannt: Schließlich sitzt im Rathaus ein paar Zimmer von OB Thomas Thumann entfernt auch sein (sogar Vor-)Namens-Vetter als Hauptamts-Leiter (Die beiden Thomas Thumann sind übrigens nicht miteinander verwandt).


Thomas Thumann

Albert Füracker

Helmut Himmler
neumarktonline forschte nach der Namenshäufigkeit der Direktkandidaten für die bevorstehenden Wahlen und kam zu dem verblüffenden Ergebnis, daß gleich drei Namen nirgendwo in Deutschland so häufig sind wie im Landkreis Neumarkt: Thumann, Füracker und Himmler. Unlogisch ist es nicht, wenn in den Hochburgen eines Familiennamens auch Vertreter dieses Namens in der Öffentlichkeit stehen: So treten OB Thomas Thumann für die Freien Wähler und Bergs Bürgermeister Helmut Himmler für die SPD als Direktkandidaten für die Bezirktstagswahl, sowie CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker als Direktkandidat der CSU für die Landtagswahlen an.


Albert Löhner

Gabriele Bayer

Carolin Braun

Hans Gerngroß

Dr. Roland Schlusche
Und wie sieht es mit den anderen Direktkandidaten aus - Carolin Braun (SPD), Hans Gerngroß (UPW/FW) und Dr. Roland Schlusche (Grüne) als Landtags-Direktkandidaten, oder Landrat Albert Löhner (CSU) und Gabriele Bayer (Grüne) als Bezirkstags-Direktkandidaten ? Die teilweise verblüffenden Zahlen stammen von der Internet-Seite verwandt.de - und würden einer wissenschaftlichen Überprüfung wohl nicht standhalten.

Ausgewertet wurden nämlich nicht die Einwohnermeldeämter, wie Steffen Peuckert von Verwandt.de auf Nachfrage von neumarktonline einräumte. Dies sei "aus Datenschutzgründen zurecht unmöglich". Benutzt wurden vielmehr alle deutschen Telefonbucheinträge, die man dann auf die tatsächliche Bevölkerungszahl hochrechnete.

Zum Vergleich taugen die Zahlen aber allemal. Und so ist es sicherlich beeindruckend, daß es nur sechs Großstädte und Landkreise gibt, in denen mehr "Meier" leben als im Landkreis Neumarkt (644). Der häufigste Vorname ist dabei übrigens...
Wolfgang Meier

20.08.08

Koordinierungsstelle angeregt

NEUMARKT. CSU-Kreis-Chef Füracker bezeichnet schnelles Internet als wichtigen Standortfaktor, aber nicht als "Gradmesser für Wirtschaftskraft".

Im Landkreis sollte alles für einen flächendeckenden DSL-Anschluss getan werden, erklärte der Landtags-Direktkandidat in einer Pressemitteilung. Er könnte sich eine Koordinierungsstelle im Landratsamt vorstellen, die die Gemeinden unterstützt und notwendige gleichartige Schritte bündelt.

Mit einer notwendigen Bedarfsermittlung könnte man einen ersten Schritt tun. Die pauschale Feststellung einer "unzureichenden Breitbanderschließung" sage nämlich nichts darüber, welche Defizite in welchen Orten tatsächlich bestünden und erst recht nicht, bei welcher Versorgung der Bedarf gedeckt sei. "Wenn wir diese Sache gemeinsam angehen, verspricht das mehr Erfolg", ist sich Albert Füracker sicher.

Moderne Kommunikationswege seien ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen. Wenn die schnelle Anbindung und die Verfügbarkeit breitbandiger Internetzugänge fehle, spreche man zu Recht von der "Benachteiligung des ländlichen Raumes".

Der Freistaat Bayern habe dieses Problem inzwischen aufgegriffen. Er will eine Breitbandoffensive zur Förderung der Erschließung in ländlichen Gebieten starten, zu der noch die Genehmigung aus Brüssel erteilt werden muss. Die vorgesehene Fördersumme von 19 Millionen Euro bis Ende 2010 reiche aber nicht aus für Machbarkeitsanalysen und eigentliche Umsetzung. Hier müsse es noch eine Aufstockung geben.

Für den CSU-Kreisvorsitzenden Albert Füracker ist es aber "ein Schritt in die richtige Richtung und ein positives Signal", dass die Kommunen aktiv werden können. Es gelte den tatsächlichen Zustand zu ermitteln, den echten Bedarf festzustellen und in einem weiteren Schritt zu prüfen, welche technischen Möglichkeiten zur Schaffung der erforderlichen Infrastruktur im konkreten Raum zur Verfügung stehen. Viele Gemeinden im Landkreis hätten das längst gemacht.

Insgesamt könne es im Landkreis mit dem DSL nicht ganz so schlecht bestellt sein, meint Füracker. Zumindest seien keine negativen Auswirkungen erkennbar. "Die Wirtschaft wächst und die Beschäftigten werden mehr. Eine erfreuliche Bilanz mit und ohne DSL", sagt Albert Füracker im Blick auf die Arbeitslosenzahlen.
14.07.08


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17. Jahrgang