NEUMARKT. Beim Bürgergespräch der Neumarkter UPW, das Julia Haubner als neugewählte stellvertretende Vorsitzende erstmals leitete, informierte Architekt Roland Feierle die Mitglieder und Gäste über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum leer stehenden Areal am Residenzplatz.
Das ehemalige Altenheim könnte „mit der richtigen Planung und Umsetzung“, so Feierle, zu einem sogenannten Mehrgenerationen-Projekt für die Stadt Neumarkt werden.
Mit einem Umbau der bereits vorhandenen Gebäudestruktur wäre ein Zusammenspiel von seniorengerechtem Wohnen, „jungem Wohnen“ sowie "eine Art Studentenwohnheim" möglich.Der bereits seit 2002 leer stehende Komplex befinde sich in einem guten baulichen Zustand.
Innenstadtreferent Bernhard Lehmeier bezeichnete die Aufwertung der Altstadt als ein hehres Ziel und eine „große Herausforderung“.
Ein wichtiger Meilenstein dazu sei der Umbau des früheren Altenheims am Residenzplatz zu einem Wohnkomplex mit über 30 Wohnungen. Den ersten Schritt für die Einleitung des notwendigen VOF-Verfahrens habe man bereits getan. Wenn nun im Verbund dazu der Abbruch der Leerstände und eine darauf folgende neue Wohnbebauung in der Kaminfegergasse und Wolfsgasse erfolge, „entstehen im Stadtzentrum über 40 bis 50 neue Wohnungen“, so Lehmeier. Dies sei ein „Riesenschritt“ zur Belebung im Stadtkern mit einer nicht unerheblichen Kaufkraftwirkung für die Innenstadt.
Weitere Themen waren das Voranschreiten der Bauarbeiten am Unteren Tor und am Neuen Markt. Die Stadträte Bernhard Lehmeier, Franz Düring, Rudi Bayerl und Jakob Bierschneider beantworteten die Fragen der Gäste zum Thema Parkplätze, Öffnung der Marktstraße und die weitere Vorgehensweise zur Aufwertung der Innenstadt.