NEUMARKT. Die Neumarkter Berufschule befindet sich in der „Erprobungsphase“ als "Referenzschulen für Medienbildung".
Sechs Schulen qualifizierten sich dazu seit 2010 und dokumentieren dadurch den verantwortungsbewussten, reflektierten und effektiven Umgang mit Medien an Beruflichen Schulen in der Oberpfalz, hieß es von der Regierung der Oberpfalz. Als Teil eines bayernweiten Netzwerks sollen die Schulen die Umsetzung der Medienbildung beispielhaft aufzeigen und an interessierte Schulen weitergeben und so in die Region auszustrahlen.
Heuer sind zwei Schulen aus Weiden hinzugekommen: die Staatliche Wirtschaftsschule Weiden und die Staatliche Berufsschule Weiden. Sie werden in den ersten Wochen des neuen Schuljahrs den Qualitätsentwicklungsprozess im Medienbereich an ihrer Schule in Gang setzen. Der an Beruflichen Schulen schon seit einigen Jahren eingeführte Prozess wird hier mit dem Schwerpunkt Medienbildung fortgeführt.
Ein Team aus Schulleitung, Systembetreuer, medienpädagogisch versierten Lehrkräften und dem betreuenden Medienpädagogisch- Informationstechnischen Berater koordiniert diesen mehrjährigen Prozess in einem Medienentwicklungsplan. Dieser dokumentiert transparent Ansatzpunkte und Verbesserungen der Unterrichtsqualität. Nach einer zweijährigen Erprobungsphase stellen die Bildungseinrichtungen die Erfahrungen und die entstandenen Konzepte als Multiplikator für andere Schulen aller Schularten zur Verfügung.
Bereits seit der ersten Staffel im Jahr 2010 dabei sind die Berufschule Wiesau und das Berufschulzentrum Regensburger Land. Sie haben eine „Ernennungsurkunde“ durch Staatssekretär Bernd Sibler überreicht bekommen. Noch mitten in der „Erprobungsphase“ stecken das Berufschulzentrum Amberg und die Berufschule Neumarkt.