Auto wurde "zwangsbetankt"

NEUMARKT. Mit Polizeieskorte wurden drei Rumänen zur Landkreisgrenze geleitet - möglicherweise wollten sie gutmütige Helfer abzocken.

Schon seit Jahren wird immer wieder versucht, mit vorgetäuschten Notlagen Helfer zu einem Griff in die Brieftasche zu verleiten. Deshalb kam es einer Polizeistreife auch verdächtigt vor, als sie an einer Parkbucht in der Nähe der Firma Bögl auf der B299 bei Mühlhausen drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 24, 26 und 34 Jahren entdeckten, die durch Handzeichen versuchten, Fahrzeuge aufzuhalten.

Auf die Frage nach dem Problem, gaben die jungen Männer an, dass sie keinen Sprit mehr haben und ihr Reiseziel Rosenheim sei. Die Überprüfung des Füllstandes ergab, dass der Tank tatsächlich auf Reserve stand. Die Streife lotste das Fahrzeug deshalb nach Mühlhausen zu einer Tankstelle.

Hier simulierten nun die drei Männer einen Tankvorgang und gaben an, kein Geld zu haben. Bei der Durchsuchung des Fahrers fanden die Polizisten allerdings Bargeld in Höhe von 110 Euro. Schließlich wurde das Fahrzeug "zwangsbetankt" und bis zur Landkreisgrenze geleitet.
28.04.14
Neumarkt: Auto wurde "zwangsbetankt"
Telefon Redaktion


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