Kosten kommen später
NEUMARKT. Die Neumarkter Stadtwerke warnen vor „irreführenden Postwurfsendungen“ in denen aktuell „Smart-Meter“ angeboten werden.
In den Schreiben wird unter anderem mit dem kostenlosen Einbau eines Smart Meters, also eines intelligenten Stromzählers, geworben. Auch wenn für den Einbau selbst keine Kosten entstehen, können für den anschließenden Betrieb des Zählers laufende Kosten anfallen, hieß es von den Stadtwerken.
Wer einen entsprechenden Vertrag mit einem anderen Anbieter abschließt, wechselt damit in der Regel auch den Messstellenbetreiber. Der ist für den Betrieb des Stromzählers und die damit verbundenen Leistungen und Kosten verantwortlich.
Für einen frei gewählten Messstellenbetreiber würden die gesetzlichen Preisobergrenzen nicht gelten, an die die Stadtwerke als „grundzuständiger Messstellenbetreiber“ gebunden sind. Die Kosten für den Messstellenbetrieb können daher höher ausfallen.
Vor einem Vertragsabschluss sollten der Anbieter, die Vertragslaufzeit, die laufenden Kosten und weitere Vertragsbedingungen sorgfältig geprüft werden, hieß es von den Stadtwerken.
29.08.26
Neumarkt: Kosten kommen später