Brücke wird neu gebaut

So soll die Talbrücke Pilsach einmal aussehen
Grafik: Krebs und Kiefer
NEUMARKT. 170 Millionen Euro werden verbaut: am Donnerstag erfolgte der Startschuss für den Ersatzneubau der Autobahnbrücke bei Pilsach.
2032 soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Bis dahin werden Autofahrer auf der Autobahn im Bereich Neumarkt weiterhin mit erheblichen Behinderungen rechnen müssen.
„Mit der neuen Talbrücke Pilsach ersetzen wir nicht nur eine 55 Jahre alte Brücke, sondern sorgen auch für ein besonders elegant gestaltetes Ingenieurbauwerk, das Maßstäbe für weitere Brückenerneuerungen setzt“, sagte der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Lange.
Seit Jahrzehnten trage die Talbrücke Pilsach einen stetig wachsenden Strom an Güter- und Schwerverkehr, sagte am Donnerstag Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes. Mit dem Ersatzneubau rüste man die A3 für die Zukunft. Er versprach mehr Leistungsfähigkeit auf der Strecke und gleichzeitig mehr Ruhe für die Anwohner durch neue Lärmschutzwände.
In der ersten Phase wird neben der Bestandsbrücke das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Nürnberg errichtet, über das der Verkehr in der weiteren Bauzeit geführt wird. Anschließend wird die alte Brücke vollständig abgerissen, das zweite Teilbauwerk der Richtungsfahrbahn Regensburg errichtet und der Verkehr darauf umgelegt. Das erste Teilbauwerk wird zum Abschluss der Maßnahme in Querrichtung in seine Endlage verschoben.
Planmäßig ist mit einem Abschluss des Projektes Ende 2032 zu rechnen. Die alte Talbrücke Pilsach wird dann vollständig durch einen Neubau ersetzt sein. Im Gegensatz zum einteiligen Bestandsbauwerk wird der Neubau aus zwei getrennten Teilbauwerken für die Richtungsfahrbahnen bestehen.

Am Donnerstag wurde an der Pilsacher Brücke der Startschuß für den Neubau gegeben
Foto: Autobahn GmbH
02.04.26
Neumarkt: Brücke wird neu gebaut