Hilfe aus Neumarkt
NEUMARKT. Die jüngste Hilfslieferung ist sicher in der ukrainischen Stadt Charkiw eingetroffen, hieß es von der ukrainischen Gemeinde in Neumarkt.
Mit einem leistungsstarken Stromgenerator und einer umfangreichen Sendung an Medikamenten im Wert von 1500 Euro kann die humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung vor Ort fortgesetzt werden. Die Spenden sind eine direkte Antwort auf die anhaltende Not durch den russischen Bomben- und Drohnenterror. „Der Stromgenerator hilft den Betrieb in einem Altersheim sicherzustellen und die Medikamente gehen direkt an das Klinikum in Charkiw“, sagte Tetiana Aristarhova, Sprecherin der ukrainischen Gemeinde.
Vor Beginn des großflächigen russischen Angriffskrieges im Februar 2022 lebten in der Stadt Charkiw etwa 1,45 Millionen Menschen. Obwohl die Stadt weiterhin nahe der Frontlinie liegt und regelmäßig Ziel von Angriffen ist, sind viele Bewohner, die zu Beginn der russischen Invasion geflohen waren, wieder zurückgekehrt, so dass heute wieder 1,3 Millionen Menschen in der Stadt wohnen.
Der Grad der Zerstörung in Charkiw ist massiv, da die Stadt wegen ihrer Grenznähe seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Jahr 2022 nahezu ununterbrochen unter Beschuss steht. Das Stromnetz und die Fernwärme sind Hauptziele. Immer wieder führen Angriffe dazu, dass zehntausende Haushalte zeitweise ohne Heizung oder Elektrizität sind.
28.03.26
Neumarkt: Hilfe aus Neumarkt