Haftstrafen bestätigt

Im Bereich des Neumarkter Bahnhofs wurde ein Mann von einem Zug überrollt und getötet
Foto: Archiv
NEUMARKT. Im Fall des sogenannten Gleismordes im April 2024 am Neumarkter Bahnhof hat der Bundesgerichtshof die langen Haftstrafen bestätigt.
Zwei 25 und 22 Jahre alte Angeklagte wurden damals zu Freiheitsstrafen von 13 und neun Jahren verurteilt (
wir berichteten) und hatten gegen den Urteilsspruch Revision eingelegt. Der dritte 32jährige mutmaßliche Haupttäter war damals zu einer lebenslangen Strafe verurteilt worden - und hatte dann im Gefängnis Suizid begangen (
wir berichteten).
Die drei Litauer hatten im April 2024 einen 48jährigen Leiharbeiter-Kollegen aus Lettland nach viel Alkoholgenuss zusammengeschlagen und dann in der Nähe des Neumarkter Bahnhofs auf die Gleise gelegt. Dort wurde der Mann kurze Zeit später von einem Güterzug überrollt und getötet.
09.03.26
Neumarkt: Haftstrafen bestätigt