Von Plänen „begeistert“
NEUMARKT. Die UPW-Stadtratsfraktion zeigte sich von den durchaus umstrittenen Plänen für die Stadtpark-Sanierung „begeistert“.
Dort entstehe ein „grünes Schmuckstück in unserer Stadt“, sagte Fraktionssprechert Martin Meier bei der Vorstellung der weiteren Planungsschritte. Die Effekte, die im Zusammenschluss aus Hochschulneubau am Residenzplatz, Neugestaltung des Stadtparks sowie der Umfeldgestaltung im Bereich der anliegenden Straßenzüge künftig entstehen, seien ein erheblicher Profit für das gesamte Stadtbild.
Die geplanten Kosten in Höhe von sechs Millionen Euro seien zu einem großen Teil über staatliche Förderprogramme abgedeckt. Der Eigenanteil der Stadt belaufe sich nach aktuellen Berechnungen auf 1,7 Millionen, was nach Aussage der UPW-Fraktion „sensationell gering“ sei.
Als „sehr sinnvoll“ bezeichnete man in der Fraktions-Sitzung den Vorschlag der Verwaltung, die im kommenden Jahr anstehende Landtagswahl mit der Oberbürgermeisterwahl zusammenzulegen.
Unterstützen werde man auch die Erstellung eines Integralen Konzeptes zum „Sturzflutmanagement“ für das Stadtgebiet. Das Konzept soll Möglichkeiten zu Vermeidung, Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge aufzeigen.
Zwischenzeitlich sei man durch den Klimawandel vermehrt mit Starkregenereignissen konfrontiert und müsse die Gefahren betrachten, die von wild abfließenden Wässern ausgehe und durch schnelle, unkontrollierbare Flutungen bestehende Siedlungsgebiete gefährden. Stadtrat
Jakob Bierschneider erinnerte an die extremen Regenfälle im Jahr 2021, die insbesondere in den östlichen Stadtteilen Höhenberg, Voggenthal und Helena zu großen Schäden führten. Dort seien zwischenzeitlich ebenfalls umfangreiche Maßnahmen durch die Stadt getroffen worden, „um bei ähnlichen Ereignissen den Abfluss des Regenwassers gefährdungsreduzierend zu leiten“, so Bierschneider.
21.10.22
Neumarkt: Von Plänen „begeistert“