NEUMARKT. Bei einer ganzen Serie von Kontrollen zog die Polizei in Neumarkt mehrere „getunte“ und viel zu laute Fahrzeuge aus dem Verkehr.
Bei der Kontrolle einer 22jährige Autofahrerin in der Amberger Straße wurde festgestellt, dass an ihrem Audi die Restbodenfreiheit unterschritten wurde. Für das Gewindefahrwerk konnte sie keine Zulässigkeit nachweisen und das Standgeräusch war bei der Messung deutlich überschritten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und wird einem Sachverständigen vorgeführt.
In der Ringstraße wurden bei einem 22jährigen Hyundai-Fahrer Unregelmäßigkeiten bei der Verrohrung der Abgasanlage an seinem Auto festgestellt. Das Standgeräusch war dadurch erhöht. Auch dieses Fahrzeug wurde sichergestellt und wird einem Sachverständigen vorgeführt.
Am Abend wurde in der Freystädter Straße eine Verkehrskontrolle bei einem 20jährigen Audi-Fahrer durchgeführt. Dabei fielen am Endschalldämpfer Spuren von Schweißarbeiten auf. Die Standgeräuschmessung ergab prompt erhöhte Werte. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und wird einem Sachverständigen vorgeführt.
In der Johann-Donauer-Straße stellten die Polizisten im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem 29jährigen Autofahrer fest, dass die Mindestbodenfreiheit bei seinem Seat deutlich unterschritten wurde. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.
Wegen seiner Fahrweise wurde ein 16jähriger Motorradfahrer in der Nürnberger Straße aufgehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass an seinem Leichtkraftrad unzulässige Bremshebel und Spiegel angebracht waren. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.