„Mondphasen“ der Venus

NEUMARKT. Am Freitag findet um 19 Uhr wieder der beliebte Kinderabend auf der Neumarkter Sternwarte statt.

Der Referent Richard Pragner geht aus aktuellem Anlass der Frage nach, warum der Planet Venus beim Betrachten durch ein Fernrohr manchmal mit dem Mond verwechselt wird.

Bei Bildern von Planeten fällt auf, dass bei manchen Planeten Phasen wie beim Mond auftreten, bei anderen nicht. Mit Hilfe eines kleinen Experiments sei leicht erkennbar, dass solche Phasen nur bei seitlicher Beleuchtung vorkommen, hieß es.


Mit einem Computer-Simulationsprogramm soll gezeigt werden, dass eine seitliche Beleuchtung (von der Erde aus gesehen) nur bei Planeten auftreten kann, die innerhalb der Erdbahn um die Sonne kreisen. Bei der Venus ist diese Erscheinung besonders auffallend, da sie der Erde relativ nahe kommen kann und wegen ihrer hellen Wolkendecke auch sehr hell erscheint.

Bei klarem Himmel will man zuerst die Venus durch das Teleskop betrachten und anschließend den Vortrag fortführen. Nach dem Vortrag ist dann Gelegenheit zur Beobachtung von anderen astronomischen Objekten, wie der Mond und Sternhaufen. Dabei ist warme Kleidung nötig; im Vortragsraum ist es warm.
04.03.20
Neumarkt: „Mondphasen“ der Venus
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