NEUMARKT. Zehn Frauen und Männer aus dem Bistum Eichstätt haben einen fünfteiligen Qualifizierungskurs mit dem Titel „Generationen in Kontakt bringen – ein Miteinander schaffen“ erfolgreich abgeschlossen.
Seit November 2018 erhielten sie im Begegnungszentrum Altenhof-Kohlenbrunnermühle in Neumarkt eine Einführung in Grundlagen und Praxis generationenverbindenden Arbeitens.
Am letzten Kurstag stellten die Kursteilnehmer Praxisprojekte vor, die sie in ihrer Kirchengemeinde oder Kommune unter der Leitung von Referent Thomas Distler aus Parsberg geplant und durchgeführt hatten. Dazu gehörten unter anderem ein Begegnungs-Café der Generationen, ein Mittagstisch für Schüler und Senioren und ein Spielplatzfest für Jung und Alt, ein Kochprojekt in einem Mehrgenerationenhaus, ein Schülerbesuch in einem Seniorenzentrum, die Begleitung von Senioren in der Tagespflege durch Schüler einer Mittelschule sowie die generationenübergreifende Gestaltung eines Osterbrunnens.
„Generationen-Mentoren gestalten und begleiten Begegnungen zwischen den Generationen, initiieren gemeinsame Projekte, vernetzen engagierte Akteure und fördern so die Lebensqualität in ihrer Gemeinde“, sagte der Referent für Seniorenarbeit im Bistum Eichstätt, Michael Schmidpeter. Der Qualifizierungskurs basiert auf einem Konzept des Landesforums Katholische Seniorenarbeit in Bayern.