Eine gute Förderung für Kreisstraßen konnte die Regierung zusagen
Foto: R. Pirkl
NEUMARKT. Der Landkreis Neumarkt kann für seine Kreisstraßen mit einer Förderung von rund 55 Prozent rechnen - in einigen Fällen mit noch mehr.
Landrat Willibald Gailler hat zusammen mit seinen Mitarbeitern Erwin Weikert, Johannes Schmauser, Franz Schuster und Michael Gottschalk von der Abteilung Kreisentwicklung sowie Kämmerer Hans Ried mit der Regierung der Oberpfalz über die Straßenbaumaßnahmen gesprochen, die der Landkreis heuer durchführt.
Leitender Baudirektor Josef Kreitinger, Baudirektor Berthold Schneider, Baurat Kurt Schäffer und Baurat Reinhard Leikam erläuterten dabei die aktuellen Förderbedingungen nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichsgesetz. Sie konnten für alle Maßnahmeneine Förderung von rund 55 Prozent in Aussicht stellen. Bei sehr bedeutenden Projekten - wie der Anbindung der Kreisstraße NM 19 an die neue Umgehungsstraße Mühlhausen – seien die Zuschüsse sogar deutlich höher.
Geplant sind Baumaßnahmen mit einem Volumen von über 7 Millionen Euro. „Wir investieren heuer eine Rekordsumme in die weitere Verbesserung unseres Kreisstraßennetzes“, sagte Landrat Willibald Gailler.
Die größten Maßnahmen sind dabei der Ausbau der Kreisstraße NM 19 von Bachhausen kommend mit der Anbindung von Mühlhausen an die Ortsumgehung. Sie soll heuer weitgehend fertiggestellt werden und kostet insgesamt 5 Millionen Euro. Hier gibt es einen Fördersatz von 70 Prozent.
Mit rund 3 Millionen Euro wird heuer auch die Kreisstraße NM 14 von Eschertshofen bis zur Staatsstraße bei Frickenhofen/Dietkirchen neu gebaut und fertiggestellt.
Ausgebaut wird auch die Kreisstraße NM 18 bei Oberndorf/Freystadt für rund 1 Million Euro.
Rund eine halbe Million Euro wendet der Landkreis für den Ausbau der Kreisstraße NM 4 am Fuchsberg auf.
Dazu kommen noch einige Deckenbauten, Radwegebauten und Kostenbeteiligungen bei Maßnahmen des Staates.
Als Ergebnis einer sehr guten Kooperation mit der Regierung der Oberpfalz in Regensburg wertete Landrat Willibald Gailler die Tatsache, dass mit guter staatlicher Förderung das Kreisstraßennetz von 343 Kilometer Länge bisher in einem sehr guten Zustand erhalten werden konnte: „Diese Ziele verfolgen wir im Interesse einer guten Landkreisentwicklung auch in Zukunft mit Nachdruck.“