MdB Alois Karl

Verbesserung in Sicht ?

NEUMARKT. Bei einem Treffen in Postbauer-Heng wurden von Politikern und Behördenvertretern dringend nötige Straßenbaumaßnahmen besprochen.

Der starke Verkehr habe den beiden "Magistralen" durch Postbauer und Heng arg zugesetzt, hieß es. Zumindest für die Neumarkter Straße, den Abschnitt der Staatsstraße 2402 durch Heng in Richtung Seligenporten, sei zeitnah Verbesserung in Sicht.


Da bei der Ausschreibung für die Deckensanierung der Neumarkter Straße das günstigste Angebot die geplanten Kosten noch um etwa 50 Prozent überstiegen hatte, muss eine Neuausschreibung her. In die wird nun neben dem Teilstück in der Milchhäuslkurve, bei der Abzweigung nach Köstlbach, auch noch ein ziemlich mitgenommenes Stück Straße am Ortseingang aus Richtung Seligenporten aufgenommen. Die Henger dürfen davon ausgehen, dass die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen, hieß es.

Wegen des Gefälles und der Kurvensituation ist der Abschnitt der Bundesstraße 8 zwischen der Abzweigung nach Heng und der Bahnüberführung schon ziemlich heruntergewirtschaftet. Hier sei wohl eine neue Fahrbahnoberschicht und eine Unterbauverstärkung nötig. Doch noch sei nicht klar, wie der Verkehr bei einer Vollsperrung umgeleitet werden könnte, oder ob es möglich sein wird, die Arbeiten bei halbseitiger Sperrung durchzuführen.

Marode ist die B 8 auch innerorts von Postbauer. Hier zeige der vor rund vier Jahren aufgebrachte Flüsterasphalt schon starke Abnutzungserscheinungen. Bei dem Gespräch im Rathaus wurde auch die etwas knifflige Situation an der Einmündung der Kreisstraße NM 6 (Pyrbaumer Straße) in die B8 am Ortsausgang Richtung Oberferrieden angesprochen. Man hoffe auch hier auf eine Entschärfung, die in absehbarer Zeit in Angriff genommen werden sollte - ob mit einem Kreisverkehr oder einer anderen Lösung, das werde sich noch zeigen.

MdB Alois Karl, der Leiter des Staatlichen Bauamts Regensburg, Alexander Bonfig, der zuständige Mann der Behörde für den Landkreis Neumarkt, Josef Gilch, Landrat Willibald Gailler und dessen Wirtschaftsreferent Michael Gottschalk hatten sich zu dem Gespräch im Rathaus der Gemeinde mit Bürgermeister Horst Kratzer getroffen.
13.08.17

Staatssekretärin zu Gast


Annette Widmann-Mauz (8.v.l.) besuchte das Neumarkter Klinikum

NEUMARKT. Die Pflegeberufe müssen attraktiver werden, hieß es bei einem Besuch der Gesundheitspolitikerin Annette Widmann-Mauz in Neumarkt.

Die Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium war auf Einladung von MdB Alois Karl ins Klinikum gekommen war, um mit Fachleuten das Gespräch zu suchen.


Vorausgegangen war ein Hintergrundgespräch über erste Erfahrungen mit dem Krankenhausstrukturgesetz, das der stellvertretende Neumarkter Klinik-Vorstand Alfons Bauer nicht bejubelte:

Landrat Willibald Gailler schilderte die Situation des Klinikums, das bislang noch in den Schwarzen Zahlen arbeitet. Dennoch hätten die Kliniken des Landkreises mit den Standorten in Neumarkt und Parsberg mit Einnahmeverlusten zu kämpfen. Die würden sich voraussichtlich in den Jahren 2017 bis 2021 auf sechs Millionen Euro erhöhen.

Zudem sei eine Neuordnung der Vergütung für die ambulante Notfallversorgung in Krankenhäusern noch nicht geregelt. Auch hier summierten sich die jährlichen Deckungslücken in Neumarkt auf über eine Millionen Euro.

Der Leiter des Pflegedienstes, Bernhard Krautz, und der Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum, Peter Bernsdorf, äußerten sich kritisch zur Ausbildung. Der generalistische Ansatz werde organisatorische Probleme aufwerfen und das Aus für einige Schulen bedeuten.

An den beiden Klinikstandorten Neumarkt und Parsberg müßten alleine, um die normale Fluktuation durch Renteneintritt, Mutterschutz oder Elternzeit abzugleichen, jährlich 35 Pflegekräfte neu eingestellt werden. Den zusätzlichen Bedarf, den die Kliniken des Landkreises Neumarkt durch stetig wachsende Behandlungszahlen und einer Ausweitung des Leistungsspektrums benötigten, sei dabei gar nicht eingerechnet Daher plane man eine Ausweitung der Ausbildungsplätze über die 108 aktuell vorhandenen hinaus.
29.07.17

Prominente Besucher


Der Präsident des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge Wolfgang Schneiderhan inmitten von lokaler Polit-Prominenz auf dem Friedhof

NEUMARKT. Gleich zwei Mal statteten hochrangige Besucher der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg in den letzten Tagen einen Besuch ab.

Für die Botschafterin der Republik Slowenien, Marta Kos Marko war es nach eigenen Angaben ein starker emotionaler Moment: An der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg liegen auch viele ihrer Landsleute begraben, die während des Krieges nach Deutschland verschleppt worden waren und in Neumarkt und ganz Bayern gestorben sind.


Der Präsident des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge Wolfgang Schneiderhan war der zweite prominente Besucher. Wie schon die Botschafterin wurde auch er vom früheren Bürgermeister Arnold Graf über den stillen Friedhof geführt, auf dem über 5000 Menschen begraben liegen, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland zur Zwangsarbeit verschleppte worden und hier gestorben waren.

In Neumarkt, wo heute der Ortsteil Wolfstein ist, befand sich ein Durchgangslager. Die dort wegen der schlechten hygienischen Zustände und vermutlich auch der Mangelernährung starben, wurden in Säcken in das Waldstück gebracht, wo sich jetzt der Friedhof befindet und verscharrt. In den 80er Jahren ging man daran, diesen Menschen eine würdige letzte Ruhestätte zu geben.

Beide Besucher waren auf Einladung von MdB Alois Karl nach Neumarkt gekomen.


Auch die slowenische Botschafterin Marta Kos Marko war nach Neumarkt gekommen

20.07.17


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