Sternwarte Neumarkt

„Tag der Astronomie“


Am Samstag gibt es auf der Sternwarte wieder viel zu bestaunen
Foto: Archiv/Stefan Lautenschlager
NEUMARKT. Unter dem Motto "Möge die Nacht bei uns sein" findet am Samstag auf der Neumarkter Sternwarte wieder der „Tag der Astronomie“ statt.

Ab 16 Uhr wird es Führungen durch die Sternwarte geben. Bei geeigneten Wetterverhältnissen werden außerdem zunächst Sonnenbeobachtungen, nach Einbruch der Dunkelheit „Deep-Sky“-Beobachtungen, Sternbildführungen und Informationen zum Thema Lichtverschmutzung angeboten.


Ehrenvorsitzender Hans-Werner Neumann wird um 17, 18 und 19 Uhr im Vortragsraum einen Kurzvortrag von etwa 15 Minuten Länge über die Lichtverschmutzung halten.

Am 30. März laden Sternwarten und Astronomievereine in ganz Deutschland wieder dazu ein, die Welt der Sterne mit den eigenen Augen zu erkunden.

Passend zum Astronomietag findet an diesem Abend von 20.30 bis 21.30 Uhr auch die „Earth hour“ statt - dabei wird einfach das Licht ausgeschaltet.
28.03.19

Zum Mond und zurück

NEUMARKT. „Fly me to the Moon“: Im März geht es mit dem Neruda-Quartett im Gewölbekeller der Residenz einmal zum Mond und zurück.

Anlass für diesen musikalischen Abend am Freitag, 8.März,im Rahmen der vom Kulturamt der Stadt veranstalteten Reihe „Klangraum“ ist das vorgezogene 50jährige Jubiläum der ersten Mondlandung.


In ihrem aktuellen Programm wird das Neruda-Quartett von der Sopranistin Stefanie Rüdell begleitet. Die Besucher hören dabei weltbekannte Melodien rund um unseren Erdtrabanten. Die Melodie von „Raumschiff Orion“ wird dabei genauso zu hören sein wie die Titelmelodie des James-Bond-Films „Moonraker“. Es gibt Evergreens wie „Fly me to the moon“, das durch Frank Sinatra bekannt geworden ist, „Moon over Alabama“, gesungen und gecovert seit den 1930er Jahren, und Ohrwürmer wie „Moon River“.

Tickets für den Abend gibt es zum Beispiel in der Touristen-Info in der Rathauspassage.
17.02.19

Das Leben der Sterne

NEUMARKT. Am Freitag findet um 20 Uhr in der Neumarkter Sternwarte ein Vortrag von Hans-Werner Neumann über “Sterne und Sternentwicklung” statt.

Die Sterne am Himmel sind nicht unveränderlich, vielmehr werden Sterne in großen Molekülwolken geboren. Die dabei im Inneren einsetzende Kernfusion von Wasserstoff zu Helium kann einen Stern wie zum Beispiel die Sonne über Milliarden von Jahren in einem stabilen Zustand halten.




Danach entscheidet die Masse des Sterns über sein Ende: Massearme Sterne wie die Sonne werden zu weißen Zwergen, massereiche können nach einer Supernovaexplosion zu einem Neutronenstern oder einem Schwarzen Loch werden. Der Vortrag ist auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, heißt es in der Einladung.

Im Anschluss ist bei geeigneten Wetterverhältnissen die Beobachtung von Himmelsobjekten mit den Teleskopen möglich.
25.01.19

Loch in der Milchstraße

NEUMARKT. Am Freitag wird Dr. Stefan Gillesen vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik um 20 Uhr in der Sternwarte auf dem Höhenberg über das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße referieren.

Astronomen sind sich sicher: Im Zentrum der Milchstraße gibt es ein Schwarzes Loch. Die Schwerkraft lasse Sterne und Gaswolken um das dunkle Monster tanzen, hieß es. Mit modernen Teleskopen lässt sich das Sternenballet im Detail beobachten – und so gibt das Schwarze Loch einige seiner Geheimnisse preis.


Im Vortrag wird zunächst erklärt, was Schwarze Löcher sind und wie man sie beobachten kann, auch wenn sie "schwarz" sind. Anschließend geht es auf eine Reise ins Zentrum der Galaxie, wo die atemberaubenden Beobachtungen der letzten Jahre vorgestellt werden. Insbesondere sind das seit neuestem auch interferometrische Daten, wofür man Teleskope zusammenschaltet, um Bilder zu erhalten, die viel schärfer sind als das, was ein Einzelteleskop leisten kann.
11.01.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang