Sternwarte Neumarkt

Jupiter-Monde im Blickpunkt

NEUMARKT. Am Freitag um 19 Uhr wird Richard Pragner wieder beim beliebten Kinderabend auf der Neumarkter Volkssternwarte sprechen.

Diesmal werden die Kinder und Junggebliebenen über die Monde des Jupiters informiert.

2014 jährte sich zum 400. Mal, dass Simon Marius und Galileo Galilei unabhängig voneinander die hellsten vier Jupitermonde entdeckten. Sie werden deshalb „Galileische Monde“ genannt und sind schon mit einem kleinen Teleskop gut zu beobachten.


Wenn der Himmel klar ist, kann man am Teleskop live verfolgen, wie sich einer der vier sichtbaren Monde, Ganymed, bis 20.45 Uhr immer mehr Jupiter zu nähern scheint. Vorher, um 19 Uhr, gibt es einen Vortrag mit den zugehörigen Erklärungen.

Neben einer Computersimulation des bevorstehenden Ereignisses geht es unter anderem um die Frage, warum im Teleskop die Jupitermonde immer ungefähr auf einer geraden Linie angeordnet erscheinen, obwohl sie auf Kreisbahnen um Jupiter laufen.
11.10.19

„Gefräßige Milchstraße“

NEUMARKT. Am Freitag findet um 20 Uhr in der Sternwarte auf dem Höhenberg ein Vortrag von Dr. Michael Hilker von der Europäischen Südsternwarte über Supernovae statt.

Wenn man genauer hinschaut und galaktische Archäologie betreibt, entpuppe sich die Milchstraße als sehr „gefräßig“, hieß es. Sie habe sich schon mehrere kleine Zwerggalaxien „einverleibt“.


Damit steht sie nicht allein da. Die meisten Galaxien wachsen, indem sie kleine Galaxien in sich aufnehmen oder sich sogar mit anderen großen Galaxien verschmelzen.

Im Anschluss können interessierte Besucher noch die Planeten Jupiter und Saturn und den Mond mit den Teleskopen der Sternwarte beobachten.
20.09.19

Thema: Sonnensystem

NEUMARKT. Am Freitag findet um 20 Uhr in der Sternwarte auf dem Höhenberg ein Vortrag von Hans-Werner Neumann über das Sonnensystem statt.

Der Referent wird zu Beginn des Vortrages über die Sonne und deren Besonderheiten sprechen. Am Mond angekommen wird es eine Einführung in die verschiedenen Finsternisarten geben. Später geht es um den Jupiter mit dem roten Fleck, den Saturn mit den Ringen, den Uranus und zum Schluss den Neptun.


Im letzten Teil des Vortrages spricht Neumann über die Gürtel und Wolken im Sonnensystem.

Im Anschluss können die interessierten Besucher noch die Planeten Jupiter und Saturn mit den Teleskopen der Sternwarte beobachten.
04.07.19

Das Schwarze Loch

NEUMARKT. Am Freitag wird Dr. Stefan Gillesen vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik um 20 Uhr in der Sternwarte über das schwarze Loch im Zentrum unserer eigenen Galaxie referieren.

Astronomen sind sich sicher: Im Zentrum der Milchstraße haust ein Schwarzes Loch. Die Schwerkraft lässt Sterne und Gaswolken um das dunkle Monster tanzen. Mit modernen Teleskopen lässt sich das Sternenballet im Detail beobachten – und so gibt das Schwarze Loch einige seiner Geheimnisse preis. Im Vortrag wird zunächst erklärt, was Schwarze Löcher sind und wie man sie beobachten kann, auch wenn sie "schwarz" sind.


Anschließend geht es auf eine Reise ins Zentrum der Galaxie, wo die atemberaubenden Beobachtungen der letzten Jahre vorgestellt werden. Insbesondere sind das seit neuestem auch interferometrische Daten, wofür man Teleskope zusammenschaltet, um Bilder zu erhalten, die viel schärfer sind als das, was ein Einzelteleskop leisten kann.
28.06.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang