Sternwarte Neumarkt

Wetter war zu schlecht

NEUMARKT. Im Zuge der Integration der Flüchtlinge besuchten 14 Schüler der Übergangsklasse der Mittelschule West die Sternwarte Neumarkt.

Die Übergangsklassen dienen den jungen Menschen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren dazu, die lateinische Schrift und die deutsche Sprache zu lernen. Mit diesem Grundwerkzeug ausgerüstet können sie dann die Regelschulen besuchen, um einen guten Schulabschluss zu erreichen.


Zuerst sprach auf der Sternwarte Günter Gebhard über die allgemeine Astronomie. Nach dem Vortrag wollten die Jugendlichen auch noch mit den Teleskopen den Wintersternhimmel beobachten, was allerdings durch das Wetter vereitelt wurde.
15.01.17

Mond im Blick


Von der Neumarkter Sternwarte aus fotografiert: der Mond
Foto: Thomas Monn
NEUMARKT. Am Freitag findet um 19 Uhr wieder der beliebte Kinderabend in der Neumarkter Sternwarte statt.

Hans-Werner Neumann wird das Veranstaltungsjahr 2017 mit dem Kinderabend über den Mond einläuten. Er wird den Kindern zunächst im Vortragsraum Fotos vom Mond zeigen, die Entstehung der Mondkrater und den dunklen Flächen erklären und weitere interessante Einzelheiten erläutern.


Die kleinen Zuhörer dürfen auch die Mondgloben in die Hände nehmen, um die Vorder- und Rückseite des Erdtrabanten sehen zu können. Informationen gibt es auch über die Planeten Jupiter und Saturn, die zu den schönsten Himmelsobjekten gehören.

Bei guten Wetterbedingungen wird der Mond die ganze Nacht sichtbar sein. Es wird warme Kleidung empfohlen; der Vortragssaal ist aber beheizt.
12.01.17

Eiskalte Beobachtungen


Das Sternbild Orion
Fotos: Gerald Reiser, Sternwarte Neumarkt
NEUMARKT. Einige eiserne Sterngucker trafen sich nach den Feiertagen wieder am dunkel gelegenen Stöckelberg zur traditionellen Himmelsbeobachtung.

Dabei entstand ein Bild des Winterhimmels, das aus einer Reihe von vier Bildern im oberen Bereich und einem Einzelbild vom Horizont zusammengesetzt ist.

Das Sternbild Orion ist die auffälligste, dominierende Konstellation am winterlichen Himmel. Darin befindet sich der Orionnebel (2), der eine Geburtsstätte von Sternen darstellt. Im Teleskop lassen sich charakteristische, verwobene Gasstrukturen erkennen. Der Orionnebel ist der einzige mit dem bloßen Auge erkennbare Nebel. Er befindet sich im Schwertgehänge des gleichnamigen Sternbildes, dessen drei in einer Linie stehende Gürtelsterne sehr markant sind.


In einigen Milliarden Jahren wird der Orionnebel sich ähnlich entwickelt haben wie die der offene Sternhaufen junger blauer Sterne, die Plejaden (3) oder auch das Siebengestirn genannt. Links vom hellsten Stern des Nachthimmels, Sirius (1) zieht sich das Band der winterlichen Milchstraße über den Orion hinweg in den Zenit.

Derzeit ist am Abendhimmel nur der Planet Venus heller, der in westlicher Richtung in Horizontnähe auszumachen ist. Die Venus zeigt auf der Sternwarte im Teleskop deutliche Phasen wie der Mond, da sie der Sonne näher steht als die Erde und damit von der Sonne unterschiedlich beleuchtet erscheinen kann.

Diese und viele weitere Objekte lassen sich bei klarem Himmel mit warmer Kleidung jeden Freitag ab 20 Uhr auf der Sternwarte am Höhenberg beobachten.
09.01.17

Der "Stern von Bethlehem"

NEUMARKT. Am Freitag wird Hans-Werner Neumann um 19 Uhr in der Sternwarte im Rahmen des Kindertages über den Stern von Bethlehem und seine Deutungen sprechen.

Seit Beginn des 14. Jahrhunderts stellen Künstler den Stern von Bethlehem als Kometen dar. Einer der ersten war Giotto, der ihn in dem Fresko „Anbetung der Könige“ in der Kapelle in Padua malte. Gegen die Kometentheorie spricht aber, dass um die Zeit 7 bis 4 vor Christus, zu der Jesus Geburt angesetzt wird, keine Kometenerscheinung beschrieben wurde und Kometen schon immer mit Unheil, Krankheiten oder Kriegen verbunden wurden, aber nicht mit einem Heilsbringer.


Heute glaubt man eher, dass es sich dabei um eine sehr seltene dreifache Jupiter-Saturn-Konjunktion im Sternbild der Fische handelte. Jupiter war der Stern eines babylonischen Gottes, und Saturn galt als Planet des jüdischen Volkes. Die drei Konjunktionen ereigneten sich im Abstand von einigen Monaten, so dass die Weisen aus dem Morgenland genug Zeit für eine Reise nach Judäa hatten.

Am 12. November 7 v. Chr. standen die Planeten Jupiter und Saturn in der Abenddämmerung sichtbar von der Straße von Jerusalem in Richtung Bethlehem. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit der Himmelsbeobachtung mit den Teleskopen.
16.12.16


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang