Sternwarte Neumarkt

Uranus im Visier

NEUMARKT. Am Freitag um 19 Uhr gibt es auf der Neumarkter Sternwarte einen Kindervortrag über das äußere Sonnensystem.

Anlass ist eine zur Zeit günstige Beobachtungssituation für den Planeten Uranus. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entfernungsverhältnisse im Sonnensystem und das derzeitige Wissen von den „Gasplaneten“ Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.


Bei klarem Himmel sind Mond, Saturn, Mars und – natürlich – Uranus zu beobachten. Für die Beobachtung auf der Plattform und in der Kuppel der Sternwarte soll warme Kleidung mitgebracht werden. Der Vortragsraum ist dagegen beheizt.
18.10.18

Faszination Sonnenfinsternis

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird auf der Neumarkter Sternwarte Jürgen Sadurski vom Nürnberger Nicolaus-Copernicus-Planetarium über Sonnenfinsternisse sprechen.

Sonnenfinsternisse gehören zu den spektakulärsten astronomischen Himmelsereignissen. Der Vortrag soll aufzeigen, wie sie entstehen und welche unterschiedlichen Effekte dabei beobachtet werden können.


Jürgen Sadurski berichtet unter anderem von den Erlebnissen und Eindrücken, die er bei der letzten totalen Sonnenfinsternis in Amerika 2017 gewonnen hat.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit der Sternenbeobachtung mit den Teleskopen.

Aktuell ist übrigens eine Wanderausstellung zum Thema "Lichtverschmutzung" in der Sternwarte aufgebaut.
12.10.18

Der Meteorit von Stubenberg

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr spricht Dieter Heinlein vom DLR-Institut für Planetenforschung in der Sternwarte über den Meteoritenfall bei Stubenberg.

Nach einer spektakulären Feuerkugel stürzte am 6. März 2016 ein Meteorit bei Stubenberg in Bayern zu Boden. Der Physiker und Astronom Heinlein berichtet über die spannende Jagd nach diesem Steinmeteoriten.


In seinem Vortrag will er mit Irrtümern und Fehleinschätzungen aufräumen, die es bei Sternschnuppen, Feuerkugeln und Meteoriten gibt. Außerdem spricht er über berühmte Fälle, wie etwa Neuschwanstein und Chelyabinsk.

Dieter Heinlein ist technischer Leiter des Feuerkugelnetzes des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Planetenforschung. Seit 40 Jahren sammelt er Meteorite und ist auf diesem Gebiet auch als anerkannter Gutachter tätig.
26.04.18

Ein neunter Planet ?

NEUMARKT. Gibt es einen neunten Planeten im Kuipergürtel? Darum geht es bei einem Vortrag am Freitag auf der Neumarkter Sternwarte.

Um 20 Uhr spricht dort Dr. Hermann Böhnhardt vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen.

Erst gab es ihn, den neunten Planeten, nämlich Pluto,aufgefunden 1930 jenseits von Neptun. Ab 1992 tauchten zahlreiche "Geschwister" zu Pluto auf – der Kuipergürtel war entdeckt.


Der Kuipergürtel ist eine ringförmige Region jenseits der Neptunbahn mit tausenden Kleinkörpern, Zwergplaneten und sehr wahrscheinlich weiter entfernen Planeten.

2006 wurde Pluto dann zum Zwergplaneten degradiert und die Sonne hatte nur noch acht Planeten. Allerdings hörten die Spekulationen um einen neunten – und eventuell noch mehr – Planeten nie auf. Im Gegenteil: Sie erfuhren Anfang 2016 neue Nahrung aus dem Kuiperring. Die Suche hat erneut begonnen.
12.04.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang