Bundestagswahlen 2021
| Bundestag Direktkandidatin |
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CSU |
Susanne Hierl
Wer nichts anpackt, der wird nichts bewegen.
Dieser Leitspruch begleitet mich seit meinen ersten „Gehversuchen“ in der Politik.
Geboren im Jahr 1973 in Eichstätt und aufgewachsen in Postbauer-Heng als älteste von vier Geschwistern, waren meine Kindheit und Jugend geprägt von Schule und Sport. Meine selbst gesetzten Ziele zu erreichen, hat mich dabei stets angetrieben.
Mit unserem Umzug 2004 nach Berg stand für mich fest, dass ich mich in unserer Gemeinde nicht nur im vorpolitischen Raum (Elternbeirat im Kindergarten) sondern auch politisch engagieren will.
Mir ging es vor allem darum, mich nicht nur punktuell, mit den Themen, die mich persönlich betreffen und bewegen, sondern für alle Bürger einzusetzen und etwas voranzubringen. Das ist auch heute noch so.
Seit 2008 bin ich in verschiedenen Funktionen auf kommunaler Ebene politisch unterwegs und packe an. Ich bin Gemeinderätin in Berg, Kreisrätin und weitere stellvertretende Landrätin in Neumarkt.
Mein Mann, unsere beiden Kinder und ich haben unsere Heimat seit 2004 in Berg. Wir sind gerne unterwegs und genießen die Natur. Wenn noch Zeit bleibt, dann lese ich gerne und höre Musik.
Beruflich bin ich seit 21 Jahren als Rechtsanwältin bei Rödl & Partner tätig. Ich leite dort als Partnerin mein eigenes Team, welches ich seit 2009 aufgebaut habe. Seitdem beschäftige ich mich mit Internationalen Mitarbeitereinsätzen, d. h. ich unterstütze Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ins Ausland senden, bei lohnsteuerlichen, sozialversicherungsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Themen. Ich habe daher viel Kontakt ins Ausland und von daher einigen Einblick, was im Ausland anders als bei uns in Deutschland läuft. Viele Dinge sind bei uns nicht so schlecht, wie wir das oftmals sehen. Unser Sozialsystem ist sehr ausgeprägt und die Unterstützung durch den Staat groß. Sicherlich haben wir in manchen Punkten im internationalen Vergleich aber auch noch einige Verbesserungspotentiale, so z. B. im Bereich Digitalisierung.
Die anstehende Bundestagswahl ist eine Richtungswahl – Angela Merkel tritt nach 16 Jahren nicht mehr als Bundeskanzlerin an und Sie – die Bürgerinnen und Bürger – haben es in der Hand zu entscheiden wie unser Deutschland in Zukunft aussehen soll.
Es gibt vielfältige Themen, die uns viele Jahre beschäftigen werden.
Der Klimawandel und der Umgang damit – wollen wir diesen mit oder gegen die Unternehmen bewältigen? Wird die Umstellung Arbeitsplätze kosten oder nehmen wir die Herausforderung an und nutzen wir diese, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen -so wie wir als CSU dies angehen wollen. Wir müssen Vorreiter in den Themen sein und mit gutem Beispiel vorangehen.
Wir sind beim Klimaschutz auf einem guten Weg, müssen hier aber noch zulegen. Innovation ist für mich eines der Schlüsselelemente dem Thema zu begegnen. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam schultern können. Jede Form von Energie, die eingespart werden kann, muss nicht produziert werden.
Sicher ist aber auch, dass der Umwelt- und Klimaschutz nicht an der Grenze Halt macht und wir auch auf diese Fragen Antworten geben müssen.
Die Digitalisierung – wollen wir die Chancen daraus nutzen und für die Menschen einsetzen? Es ist reicht hier nicht aus, „nur“ einen Internetzugang und die Hardware vorzuhalten. Es geht um die Betrachtung von Prozessen und die Anpassung an digitalisierbare Vorgänge. Wir müssen uns hier schneller auf den Weg machen damit wir wettbewerbsfähig in der Welt bleiben.
Die Entbürokratisierung – wollen wir zu mehr Verantwortung für den Einzelnen zurückkehren und die Entscheidungen wieder vor Ort treffen oder delegieren wir alles „nach oben“ in die Hände des Staates? Ich bin eindeutig für eine größere Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.
Wie sieht die Zukunft der Pflege und des Gesundheitswesens aus? Die letzten eineinhalb Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist. Wie schaffen wir es, den Beruf attraktiver zu gestalten und die in Zukunft notwendigen Pflegekräfte akquirieren zu können? Die Pflegeversicherung muss weiterentwickelt werden und auch der Pflegevorsorgefonds verlängert werden. Ein Schlüssel zu einer größeren Attraktivität der Berufsbilder ist für mich neben einer angemessenen Bezahlung, die Arbeitsbedingungen attraktiv zu gestalten – hierzu gehören verlässliche Dienstpläne und keine andauernde „Improvisation“.
Die während Corona aufgehäuften Schulden sind wieder zurückzuführen – nur so kann Generationengerechtigkeit gelingen. Schuldenabbau kann für mich aber nicht durch Steuererhöhungen oder Umverteilung gelingen. Wichtig ist meines Erachtens ein gutes Wirtschaftswachstum, so dass wir „aus den Schulden wachsen“ können.
Mir ist es wichtig, für die Bürgerinnen und Bürger unseres Wahlkreises ein verlässlicher Ansprechpartner auf Augenhöhe zu sein. Ich will mich der Themen des Bundeswahlkreises annehmen und versuchen, die Themen weiterzubringen. So will ich meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Region weiterhin attraktiv für die Bevölkerung bleibt.
Kommen Sie gerne auf mich zu.
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