Grüne

Daxenberger kommt

NEUMARKT. Der grüne MdL Sepp Daxenberger, Mitglied im Landwirtschaftsausschuß, will mit den Bauern im Landkreis Neumarkt über die Zukunft der bayerischen Landwirtschaft ins Gespräch kommen.

Er kommt am Sonntag, den 20. September 2009 um 19.30 Uhr in den Berggasthof Samüller nach Neumarkt.

Viele Bauern im Landkreis so Gabriele Bayer, Kreisvorsitzende der Grünen, seien über die Politik der CSU und die miserable Beratung durch den Bauernverband "total frustriert". Milchpreise von 18 Cent und miserable Getreidepreise, die die Bauern für ihre engagierte Arbeit bekommen seien Spott und Hohn, so Kreisrat Dr. Roland Schlusche.

Die familiären Betriebe in Bayern hätten bei diesen Preisen keine Chance zum Überleben. Die "faule Ausrede" von MdB Alois Karl, dass daran die EU schuldsei, stimme "so ja wohl nicht". In Italien koste der Liter Milch jedenfalls weit mehr als bei uns. "Die Italiener sind aber auch in der EU. Aber die lassen ihre Bauern nicht verrecken", so Bayer.

MdL Albert Füracker MdE Albert Deß würden sich ebenfalls "einen Dreck scheren" um die Zukunft der Bauern. Da werde nur geredet, aber nicht gehandelt.
11.09.09

Gesunde Kinder

NEUMARKT. Die grüne Landtagsabgeordnete Theresa Schopper spricht zu den Themen  "Gesundheitspolitik für Kinder und Jugendliche".

In einem Fachgespräch am Mittwoch um 19 Uhr im Johanneszentrum möchte das Mitglied des Gesundheitsauschusses mit Eltern, Kindergärtnerinnen, Lehrern und Fachstellen der Kommunen ins Gespräch kommen.
09.09.09

"Grün-goldener Boden"

NEUMARKT. Ein "Biergartengespräch" mit Handwerkern, Mittelstandsunternehmen und Bürgern veranstalten die Grünen am Freitag in Neumarkt.

Der Listenkandidat auf Platz 8, Dr. Thomas Gambke, spricht dabei zum Thema "Handwerk hat grünen Boden".

Im Bereich erneuerbarer Energien, der energetischen Gebäudesanierung, energetischer Geräteoptimierung, neuer innovativer Techniken zur Energieeinsparung seien bisher weit über 280.000 neue Arbeitsplätze in den letzten Jahren geschaffen worden, heißt es in der Einladung.

Dr. Gambke ist Sprecher des Grünen Landesarbeitskreises für Wirtschaft. Er ist selbst Unternehmer.

Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr im Oberen Ganskeller in Neumarkt. Danach wollen die Kreisgrünen mit Dr. Gambke noch das Unternehmen Knixxa in Woffenbach besuchen.
08.09.09

"Wie bei der Oma"


Claudia Roth trug sich ins Gästebuch der Brauerei ein. Neben
ihr Dr. Roland Schlusche, im Vordergrund Dr. Franz Ehrnsperger.
NEUMARKT. "Die schmeckt wie früher bei der Oma" - das war der Kommentar der Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth bei ihrem Besuch der Neumarkter Lammsbräu über die neue Bio-Limonade der Brauerei.

Ausführlich ließ sie sich von Lammsbräu-Chef Dr. Franz Ehrnsperger, Geschäftsführerin Susanne Horn und weiteren Betriebsangehörigen über die Limonade, aber auch über andere Fragestellungen informieren. Einig waren sich die Vertreter der Grünen und des Neumarkter Traditionsunternehmens in vielen Punkten: dass die Agro-Gentechnik abzulehnen ist und auch nicht eine Koexistenz mit der Natur möglich sei, oder dass die Veränderung hin zu großen und billigen Discountern weder ökologisch noch ökonomisch zu befürworten sei.

Hier fürchtet Ehrnsperger, dass künftig auch Bio-Bier in Plastikflaschen in den Discounter-Regalen stehen könnte. Und das habe natürlich mit Bio nicht mehr viel zu tun, verdeutlichte auch Roth.

Ansonsten zeigte sich die Grüne Delegation sehr wissbegierig. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Dr. Roland Schlusche, wollte wissen, ob man mittlerweile mehr lokale Bio-Lieferanten bei der Lammsbräu habe gewinnen können. Sein Fraktionskollege Erwin Ehemann, selbst Zulieferer der Lammsbräu, und der Nachhaltigkeitsbeauftragte des Unternehmens, Thomas Weiß, würden sich hier durchaus noch mehr Öko-Betriebe wünschen.

Und Claudia Roth wollte gleich mal wissen, ob Ehrnsperger auch Ideen hätte, wenn er im Oktober zum Bundesumweltminister berufen werden würde. Der Lammsbräu-Chef sprach sich für ein höheres Mehrwegpfand aus. Denn die gerade mal acht Cent für eine Mehrwegflasche Bier seien für viele Konsumenten kaum Anreiz, diese Flaschen zurückzubringen. Neue Flaschen seien sehr teuer und sollen im Schnitt auch 50 Mal benutzt werden.

Claudia Roth schrieb die Idee gleich in ihr Merkheft und will sie auch an den früheren Umweltminister und Spitzenkandidaten Jürgen Trittin weitergeben.
14.08.09


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang