NEUMARKT. Etliche Himmelbeobachter ließen sich am Montag in den frühen Morgenstunden den blutroten Vollmond über Neumarkt nicht entgehen.
Die totale Mondfinsternis konnte auf der Sternwarte durch die Teleskope beobachtet werden. Die Sicht war in den Wolkenlücken hervorragend. Der Mond konnte sich von seiner blutroten Seite den Interessierten zeigen.
Bei der Finsternis war der Mond nur 356.880 Kilometer von der Erde entfernt und somit größer sichtbar. Regulär ist der Mond etwa 27.500 Kilometer weiter von der Erde entfernt.
Ein kleiner Ausblick über die nächsten Sonnen- und Mondfinsternisse über Neumarkt:
Partielle Mondfinsternis am 7. August 2017
Ringförmige Sonnenfinsternis am 21. Juni 2020
Totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018
Ringförmige Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021
28.09.15
Mondfinsternis über Neumarkt
NEUMARKT. Am Montag wird in den Morgenstunden eine totale Mondfinsternis über Mitteleuropa stattfinden.
Die Neumarkter Sternwarte wird zu diesem besonderen Ereignis von 3 bis 6 Uhr geöffnet haben. Es werden nebenbei auch noch die Sternbilder erklärt und in den Morgenstunden kann man die Planeten Venus ab 3.40 Uhr, Mars ab 4.19 Uhr beobachten und der Jupiter wird um 5.57 Uhr am Osthorizont sichtbar sein.
Der
Eintritt des Mondes in den Halbschatten erfolgt um 2.10 Uhr MESZ, der
Eintritt des Mondes in den Kernschatten um 3.07 Uhr MESZ. Beginn der Totalität ist um 4.11 Uhr MESZ, die
Mitte der Finsternis ist um 4.47 Uhr MESZ und das Ende der Totalität um 5.24 Uhr MESZ.
24.09.15
Kosmische Schattenspiele
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr können junge Besucher der Sternwarte von Vereinsmitglied Andreas Leonhardt Interessantes über "Finsternisse" erfahren.
Am Anfang demonstriert der Referent für die ganz Kleinen, warum der Mond um die Erde kreist und nicht herunterfällt oder davonfliegt. Dann zeigt er, wie die Mondphasen entstehen und warum es nur bei Vollmond zu Mondfinsternissen und nur bei Neumond zu Sonnenfinsternissen kommen kann.
Für die etwas größeren Kinder wird dann gezeigt, warum Sonnen- und Mondfinsternisse immer gehäuft im Abstand von wenigen Wochen auftreten, zwischen den einzelnen Finsternissen aber etwa ein halbes Jahr vergeht.
Anhand von Bildern erläutert Leonhardt dann, welche verschiedenen Arten von Sonnen- und Mondfinsternissen es gibt und wie diese zustande kommen. Zuletzt will er zeigen, warum der Mond bei einer totalen Mondfinsternis nicht völlig verschwindet, sondern tiefrot erscheint, und was das mit blauem Himmel und roten Sonnenuntergängen zu tun hat.
23.09.15
Mond im Mittelpunkt
NEUMARKT. Bei einem Kinderabend auf der Sternwarte stellt Referent Gerald Reiser am Freitag um 20 Uhr vor allem den Erdtrabanten vor.
Danach geht er auf die Apollo-Mission ein, mit all ihren Schwierigkeiten bei der Reise ins All.
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, bei klarem Himmel den jungen Mond sowie den Ringplaneten Saturn zu beobachten. Auch Galaxien und Nebel schmücken den spätsommerlichen Himmel ab etwa 20.45 Uhr und lassen sich in den Teleskopen der Sternwarte gut erkennen. Da es abends sehr abkühlen wird, wird dicke Kleidung empfohlen.