Venustransit vom 6. Juni2012, von der Neumarkter Sternwarte aus fotografiert
Foto: Harald Liederer
NEUMARKT. Am Montag wird die Sternwarte von 13 bis 21 Uhr die Pforten geöffnet haben: dann schiebt sich nämlich der Merkur vor die Sonne.
Obwohl Merkur alle 116 Tage zwischen Erde und Sonne hindurch läuft - der Astronom spricht von unterer Konjunktion des Merkurs mit der Sonne, steht der innerste Planet des Sonnensystems nur alle paar Jahre dabei so nahe an der Verbindungslinie Erde-Sonne, dass er als kleine schwarze Scheibe vor der Sonne steht.
Man spricht dann von einem Transit oder Durchgang. Der nächste Merkurtransit findet in Neumarkt am 11. November 2019 statt.
Der erste Kontakt ist 13.12 Uhr, der zweite Kontakt um 13.15 Uhr, die Mitte vor der Sonnenscheibe wird um 16.56 Uhr erreicht, der dritte Kontakt ist um 20.37 Uhr und der vierte Kontakt und das Ende ist um 20.40 Uhr.
Man will verschiedene Filtersysteme hernehmen, so dass die Besucher und Sternwartenmitglieder den Unterschied von der Baader-Folie und dem h-Alphafilter feststellen dürfen.
Auf der Plattform werden diverse Teleskope aufgebaut, in der Kuppel wird der h-Alphafilter montiert.
Zwischendrin gibtz es einen Vortrag über das Ereignis.
06.05.16
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NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr will Hartmuth Kintzel auf der Sternwarte Neumarkt den Hobbyfotografen näherbringen, wie mit Photoshop gearbeitet werden kann.
Der Nachthimmel bietet neben den Sternbildern, Planeten und dem irdischen Mond noch wesentlich mehr Schönheiten.
Wer die Milchstraße mit dem Feldstecher oder Fernglas durchwandert hat, ist auf die Wandelsterne gestoßen - das sind Planeten und eignen sich hervorragend für die Astrofotografie. Die Bilder werden zum Teil mit sehr langen Belichtungszeiten aufgenommen.
Dass die eine oder andere Aufnahme gut geworden ist erfreut den Astrofotografen sehr. Aber selbst diese Aufnahmen müssen noch bearbeitet werden, damit die Schärfen und Farben besser durchkommen. Dabei kommen zum Beispiel Photoshop-Programme und -Werkzeuge zum Einsatz.
Während des Vortrages werden beispielhaft einige Bilder mit den vorgestellten Werkzeugen live bearbeitet.
Im Anschluss besteht bei klarem Himmel die Möglichkeit der Sternenbeobachtung.
28.04.16
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NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr will Hartmuth Kintzel auf der Sternwarte Neumarkt den Hobbyfotografen näherbringen, wie mit Photoshop gearbeitet werden kann.
Der Nachthimmel bietet neben den Sternbildern, Planeten und dem irdischen Mond noch wesentlich mehr Schönheiten, damit sind die sogenannten Deep-Space-Objekte gemeint.
Wer die Milchstraße mit dem Feldstecher oder Fernglas durchwandert hat, ist auf weiße kugelförmige oder flächig gebündelte Objekte gestoßen. Dies sind Galaxien, Kugel- oder Sternhaufen und eignen sich für die Astrofotografie. Die Bilder werden zum Teil mit sehr langen Belichtungszeiten aufgenommen, um selbst die schwächeren Sterne abbilden zu könne.
Dass die eine oder andere Aufnahme gut geworden ist erfreut den Astrofotografen sehr. Aber selbst diese Aufnahmen müssen noch bearbeitet werden, damit die Schärfen und Farben besser durchkommen. Dabei kommen zum Beispiel Photoshop-Programme und -Werkzeuge zum Einsatz.
Während des Vortrages werden beispielhaft einige Bilder mit den vorgestellten Werkzeugen live bearbeitet.
Im Anschluss besteht bei klarem Himmel die Möglichkeit der Sternenbeobachtung. Allerdings wird der Vollmond der Star des Abends sein.
22.04.16
Morgen- oder Abendstern?
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr spricht Gerald Reiser auf der Neumarkter Sternwarte beim beliebten Kinderabend über die inneren Planeten.
Der Nachthimmel bietet derzeit die Möglichkeit, alle hellen Planeten zu beobachten. Der Referent will den Kindern zeigen, weshalb der eine Planet abends, der andere am Morgenhimmel zu beobachten ist. Dabei wird insbesondere auch auf die Phasen der Planeten Venus und Merkur eingegangen, die im Teleskop deshalb auch als Sichel erscheinen können. Dabei werden die einzelnen Planeten vorgestellt und die dort herrschenden besonderen Verhältnisse beschrieben.
Im Anschluss besteht bei klarem Himmel die Möglichkeit, den äußerst schwer zu beobachtenden Merkur durch das Teleskop zu erhaschen sowie das System Jupiter mit den galiläischen Monden zu betrachten. Hier können selbst einzelne Wolken-Strukturen auf Jupiter erkannt werden.