Christlich Soziale Union

Erste Sitzung

NEUMARKT. Keine 48 Stunden nach Schließung der Wahllokale war MdB Alois Karl schon in Berlin zur ersten Fraktionssitzung der neuen Wahlperiode.

Erstmals nach acht Jahren nahmen wieder zwei CSU-MdB aus dem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt daran teil: neben Karl auch die Amberger Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger. Beide waren trotz des anstrengenden Wahlkampfes schon wieder voller Tatendrang und zeigten sich "neugierig, was uns die 18. Legislaturperiode bringen wird".
24.09.13

 Nur ein MdL im Landkreis

NEUMARKT. Jetzt ist es amtlich: der Landkreis Neumarkt wird auch in den nächsten Jahren nur von einem Landtagsabgeordneten vertreten.

Susanne Hierl zieht trotz ihres CSU-Listenplatzes 2 nicht in den Landtag ein, in dem MdL Albert Füracker mit seinem klaren Sieg als Direktkandidat wieder vertreten sein wird. Am Dienstag wurde offiziell bekanntgegeben, daß für die CSU Oberpfalz nur ein Listenkandidat berücksichtigt wird - und das ist Emilia Müller aus Schwandorf auf Platz 1.

Bei der CSU im Landkreis wird die Entwicklung sehr bedauert. Schon vor fünf Jahren war Susanne Hierl knapp gescheitert, über die Liste in den Landtag zu kommen.

Die Entscheidungen, wer über die Listen in den Bezirkstag einzieht, steht noch aus: Um 14.15 Uhr zählte man in Regensburg immer noch Stimmbezirke zur Bezirkswahl aus - und ohne vollständiges Ergebnis könne auch keine Entscheidung fallen, hieß es.
17.09.13

"Keinen Einfluß"

NEUMARKT. Eine ungeklärte Grundstücksfrage hatte keinen Einfluss auf Arbeiten beim Umbau der Lammsbräukreuzung, erklärte OB Thumann.

Er ging dabei kurz nach der Veröffentlichung in neumarktonline auf eine Pressemitteilng der CSU ein, in der er aufgefordert wurde, die Umbauarbeiten zur Chefsache zu machen (Bericht hier).

Bereits gut eine Stunde später gab es die Stellungnahme aus dem Neumarkter Rathaus. Dabei wurde die Aussage bestätigt, dass die Baumaßnahme zum Umbau der Lammsbräukreuzung begonnen hat, ohne dass eine Grundstücksfrage endgültig geregelt war. Dies treffe für den Ausbau der Kreuzung im Bereich Altdorfer Straße zu, wo die Stadt von der Lammsbräu einen Grundstücksstreifen erwerben will, um den Ausbau noch optimaler zu gestalten. Hier gab es allerdings schon lange im Vorfeld die mündliche Zusage dazu, heißt es in der Stellngnahme der Stadt. Inzwischen wurden die Verhandlungen zu einem Grundstückstreifen auch zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.

Die "Annahme mancher", dass sich dadurch die Arbeiten beim Umbau der Kreuzung verzögert haben, sei allerdings nicht zutreffend. Denn für diesen Fall wäre die Einmündung der Altdorfer Straße ohne eine eigene Linksabbiegespur ausgebaut worden, wie sie jetzt geplant ist. Dies betrifft jedoch den zweiten Bauabschnitt des Umbaus der Lammsbräukreuzung, der erst beginnt, wenn der erste abgeschlossen ist.

Die Gründe für die Verzögerungen beim ersten Bauabschnitt liegen zum einen in den extremen Witterungsverhältnissen im Frühjahr und hier insbesondere bei den Verhältnissen in den ersten Juniwochen. Zum anderen hat sich auch die Kanalbaumaßnahme in der Mühlstraße länger hingezogen, als ursprünglich angenommen.

Vor allen Dingen aber seien diese Verzögerungen beim Baufortschritt im ersten Bauabschnitt auf die komplizierte Situation der sehr vielen im Kreuzungsbereich über Jahrzehnte verlegten Versorgungsleitungen zurückzuführen. Hier war ein rasches Voranschreiten nicht wie geplant möglich.
13.09.13


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang