Freie Wähler
Minister zu Besuch

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte die Firma Bögl in Sengenthal
Foto: Müller
NEUMARKT. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm als Landesvorsitzender der Freien Wähler an einem Treffen mit oberpfälzer Kommunalpolitikern teil.
Dabei besuchte und besichtigte er auch die Firmengruppe Max Bögl in Sengenthal.
Kreisvorsitzender Günter Müller und Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann würdigten dabei den „großen Ideenreichtum des Unternehmens“.
Vor allem der Bereich der Windkraft wurde bei dem Besuch besonders in den Fokus genommen.
Die Freien Wähler würden sich seit Jahrzehnten für die effiziente Nutzung nachhaltiger Energiequellen einsetzten, hieß es. Die Entwicklungen des Sengenthaler Unternehmens würden „beste Voraussetzungen für das Gelingen einer klimaneutralen Energieversorgung“ bieten.
Im Anschluss tagte der Bezirksvorstand der Freien Wähler in Neumarkt. Kreisvorsitzender Müller und seine Stellvertreterin Beate Höß sowie Stadtrat Sebastian Schauer, OB Thomas Thumann und JFW-Kreisvorsitzende Daisy Miranda berichteten über aktuelle Themen aus Stadt und Landkreis.
25.05.22
Von Besuch beeindruckt

Junge Freie Wähler aus dem Landkreis Neumarkt besuchten das Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Foto: Felix Locke
NEUMARKT. Die Jungen Freie Wähler aus dem Landkreis Neumarkt besuchen das Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck.
Es sei beeindruckend zu sehen, wie die Ehrenamtlichen dort Tag und Nacht alles für den Schutz der Menschen geben und sich dafür stetig weiterbilden, sagte JFW-Kreisvorsitzende Daisy Miranda. Sie sei sehr dankbar zu wissen, was für den wichtigen Bereich der Katastrophenhilfe getan werde. Dennoch sei dies eine Thematik, der noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, denn für den Schutz der Bevölkerung sollten keine Investitionen zu hoch sein.
Auf Einladung der Jungen Freien Wähler Mittelfranken wurde die Veranstaltung landkreisübergreifend durchgeführt. Bei einer Führung durch die erst kürzlich neu gebaute Halle wurden die Grundstrukturen des Zentrums erklärt. Schnelleinsatztruppenfahrzeuge, Boote zur Rettung auf dem Wasser, Notstromaggregate oder auch eine Stromtankstelle mit autarker Lösung wurden besichtigt. Auch das erst vor einigen Monaten übernommen Pandemie-Lager des Nachbarlandkreises Nürnberg Land findet hier seinen Platz.
In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden mit den Experten des Roten Kreuzes und Vertretern der Politik verschiedene Aspekte aufgegriffen und mögliche Lösungsansätze thematisiert.
16.05.22
Für „Variante 1“
NEUMARKT. Die UPW-Fraktion hat sich auf die „Variante 1“ für einen abgesetzten Fahrradweg entlang der Staatsstraße nach Höhenberg festgelegt.
Das Radwegenetz im Bereich des Neumarkter Stadtgebiets solle damit weiter ausgebaut und noch vorhandene Lücken geschlossen werden, sagte Vorsitzender Martin Meier.
Die UPW hatte im Jahre 2020 einen Antrag gestellt, der insbesondere einen Radweg nach Höhenberg im Fokus hatte. Die geforderte Machbarkeitsstudie war im Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen worden. Nachdem nun durch ein beauftragtes Planungsbüro mehrere mögliche Varianten vorgestellt worden waren, will man von Seiten der UPW-Fraktion den Ausbau weiter anschieben.
Dazu hatte Fraktionsvorsitzender Martin Meier eine interne Arbeitsgruppe gebildet mit dem Auftrag, die machbaren Varianten aus der Studie intensiv zu beleuchten und das „Für und Wider“ gerade auch im Bereich des Kosten-Nutzen-Faktors gegenüberzustellen. Die Möglichkeit auf immense Zuschüsse aus staatlichen Fördermitteln bestehe jetzt, deshalb müsse man auch jetzt handeln, so Meier.
Eingehende Diskussionen innerhalb der Arbeitsgruppe, der die Stadträte Jakob Bierschneider, Franz Düring, Rudi Bayerl und Sonja Lautenschlager angehörten, brachten die Version „Radweg entlang der Staatsstraße“ als Ergebnis.
Bei einem kalkulierten Kostenansatz von etwa sechs Millionen Euro könne von einer Fördersumme von bis zu 80 Prozent ausgegangen werden, was wiederum die städtischen Zuzahlungen auf eine „sehr geringe Summe“ minimiere. Ein gewichtiges Argument war zudem die Tatsache, dass die benötigten Grundstücke beinahe alle in städtischem Besitz seien und „man sich dadurch langwierige Verhandlungen und kostspieligen Erwerb“ erspare.
Auch eine andere Variante, nämlich die eines über den Wipfeln entlangführenden Radweg-Kreisels mit Aussichtsplattform wurde besprochen, jedoch aufgrund von Kostenerwägungen, Grundstücksangelegenheiten und erkennbaren Problemen bei der Verkehrs- und Wintersicherungspflicht verworfen.
28.04.22