Freie Wähler
Klinik den Rücken stärken
NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler will dem Neumarkter Klinikum demonstrativ den Rücken stärken, hieß es in der letzten Sitzung.
Hintergrund war auch ein anonymes Schreiben über angebliche Mißstände im Krankenhaus. Wie
neumarktonline berichtete hatte es im Juni Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen die Klinikleitung gegeben, die allerdings im September eingestellt wurden, weil man keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten finden konnte.
Die Kreistagsfraktion informierte sich nun bei führenden Mitgliedern der Geschäftsleitung. Die Politiker erfuhren, daß in der Vergangenheit wie auch aktuell und in Zukunft vorgesehen sei, umfangreiche Investitionen für die Weiterentwicklung des Klinikums Neumarkt zu tätigen. Dabei wurden die Inbetriebnahme der komplett neuen Akutgeriatrie oder die baldige Inbetriebnahme des
Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Klinikums genannt.
Stellvertretender Landrat Günter Müller sagte, dass viel in das Klinikum investiert wurde, „der Erfolg insgesamt aber ein Erfolg
der gesamten Mitarbeiterschaft mitsamt der Führung“ sei.
Bei den Freien Wählern zeigte man sich einig, daß trotz der vielfältigen Probleme das Klinikum Neumarkt gut funktioniere. Insgesamt stehe die
Kreistagsfraktion „voll und ganz“ hinter dem Klinikum Neumarkt und ihren Mitarbeitern.
27.09.22
Bereits 200 Einsätze

Die „Schnelle Einsatzgruppe“ bewältigte allein heuer schon rund 200 Einsätze im Landkreis
Foto: Archiv
NEUMARKT. Die sogenannte „Schnelle Einsatzgruppe“ bewältigte im Landkreis Neumarkt heuer bereits rund 200 Einsätze - alles mit ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Das erfuhren die Jungen Freien Wähler von Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Liedl im BRK-Zentrum in Parsberg im Rahmen ihrer Informations-Tour zum Stand des Katastrophenschutzes im Landkreis.
Man wollte angesichts der momentan vorherrschender Krisen einen kleinen Einblick erhalten, hieß es.
Unter Leitung von BRK-Kreisgeschäftsführers Klaus Zimmermann informierten sich die Nachwuchs-Politiker zusammen mit Vertretern des Freien Wähler-Ortsverbandes in Parsberg.
Mit den rund 180.000 aktiven Ehrenamtlichen in Bayern und der „vorbildlichen Jungendarbeit und -förderung“ des Bayerischen Roten Kreuzes zeige sich bereits die hohe Priorität, die dem Katastrophenschutz geschenkt werden sollte, sagte Kreisvorsitzende Daisy Miranda. Dies sei nicht nur eine Vorbereitung für mögliche Katastrophen, sondern „gelebter und echter Schutz“ für die gesamte Bevölkerung.
Zunächst wurde von Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Liedl die aktuelle Situation der sogenannten Schnelleinsatzgruppe erläutert. Rund 200 Einsätze wurden bereits im Jahr 2022 bewältigt und das nur mit Hilfe von den ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Die Nachwuchspolitiker appellierten an die Politik, den Katastrophenschutz nicht aus den Augen zu verlieren und dem Ehrenamt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ohne die Hilfe der Wasserwacht mit den vielen Helfern im Landkreis Neumarkt wäre zum Beispiel auch kein Bäderbetrieb in diesem Umfang möglich.
Die „Schnelle Einsatzgruppe“ in Parsberg sei immer einsatzbereit, ob während der Corona-Pandemie, der Flutkatastrophe im Ahrtal oder am angrenzenden Truppenübungsplatz Hohenfels.
Bei der Führung durch das Gelände wurden die Fahrzeuge, oder auch die Feldküchen vorgestellt, die durch einen autarken Betrieb für den "K-Fall" gewappnet sein sollen.
03.09.22
Interesse am Kneippbecken
NEUMARKT. Auf große Resonanz stieß eine Kneipp-Info-Veranstaltung im Park in Lauterhofen, zu dem die Freien Wähler eingeladen hatten.
Vorsitzende Ingeborg Meyer-Miranda begrüßte die Gäste.
Über 40 Teilnehmer erfuhren im schattigen Park, direkt am „Ufer“ des Kneippbeckens, von Referentin Rita Kiefl-Linhard viel über die vor etwa 150 Jahren von Pfarrer Kneipp eingeführten Theorien und Methoden zur Erhaltung der Gesundheit.
Mit etwa 8 Grad Celsius ware das idyllisch an der Quelle der Lauterach gelegene Kneippbecken nichts für Zimperliche. Trotzdem drehten viele Zuhörer ihre Runden. Wer es etwas langsamer angehen wollte, begann mit Beingüssen aus der Gießkanne oder tauchte bei Armgüssen unter.
28.08.22