Sternwarte Neumarkt

Kinder in der Sternwarte

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird auf der Sternwarte wieder ein Vortrag für speziell für Kinder geboten. Das Thema „Der Sternenhimmel“ klingt sehr vielseitig.

Richard Pragner von der Sternwarte wird bei dem Vortrag vorwiegend auf die Beobachtung mit dem bloßen Auge Bezug nehmen. Zu Beginn wird er noch erläutern, was für die Astronomen ein Stern ist und wie er „funktioniert“. Rechtzeitig bevor es kompliziert wird, verläßt er aber die Sternenphysik und beschäftigt sich mit den Bewegungen der Sterne am Himmel.


Mit Hilfe eines Simulationsprogramms lassen sich alle angesprochenen Situationen flexibel erzeugen und auch sehr langsame Bewegungen durch Zeitraffertechnik deutlich sichtbar machen.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder.
09.10.14

"Stern-Sagen"

NEUMARKT. Am Freitag wird Monika Schnuchel ab 20.30 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte in einem Vortrag über "Stern-Sagen" berichten.

Die "Stern-Sagen" in der griechischen Mythologie beschreiben die Entstehung der Sternbilder und damit auch, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Eine ergiebige Quelle für diese Sagen ist der lateinische Schriftsteller Ovid, der zur Zeit des Kaisers Augustus lebte.

Die Referenten erzählt die dramatischen Geschichten um die Verwandlung von Menschen in Sternbilder. In der Computerpräsentation werden auch viele Gemälde gezeigt, die die Mythen illustrieren. Außerdem werden die göttlichen Namensgeber der Planeten thematisiert.


Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter auch die Sternbilder und Tierkreiszeichen, Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen des Himmels durch die Teleskope beobachtet werden. Speziell die Sternbilder werden von Benedikt Schnuchel ergänzend zu dem vorangehenden Vortrag gezeigt.

Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
25.09.14

"Kaum bekannte Welten"

NEUMARKT. Am Freitag wird Andreas Leonhardt um 20 Uhr auf der Neumarkter Sternwarte einen Vortrag über die beiden äußeren Planeten halten.

Die beiden Gasriesen Uranus und Neptun sind eine ganz eigene Welt, so dass die Besucher einige bizarre Eigenschaften kennenlernen werden. Am Anfang des Vortrages wird der Referent kurz auf die unterschiedlichen Arten von Planeten eingehen und so die Eigenschaften der Erde mit denen der Gasplaneten vergleichen. Die Besucher erfahren dann, wie groß Uranus und Neptun sind. Außerdem wird gezeigt, wie weit weg diese Gasriesen sind.


Natürlich wird Andreas Leonhardt zeigen, ob man in den Atmosphären der beiden Planeten leben kann. Danach wird er auf die Besonderheiten des Uranus eingehen: Dieser Planet rollt auf seiner Bahn um die Sonne. Dafür kann der Neptun mit dem kältesten Ort im Sonnensystem aufwarten: Seinem Mond Triton. Viele Besucher werden wahrscheinlich überrascht sein, dass die beiden Planeten auch Ringe wie der Saturn haben.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
12.09.14

Vollmond über Neumarkt


Supermond im August
Foto: Harald Liederer, Sternwarte Neumarkt
NEUMARKT. Nach der Sommerpause auf der Sternwarte Neumarkt startet die Sternwarte mit der Kinderabendserie die Herbstsaison.

Am Freitag um 20 Uhr wird Richard Pragner von der Sternwarte den Kindern und Junggebliebenen die Vor- und Nachteile des Vollmondes näher bringen.

Wer einen Sternwartenbesuch plant, glaubt vielleicht, dass ein solcher um die Zeit des Vollmonds besonders interessant wäre, weil dann die gesamte von der Erde aus beobachtbare Mondoberfläche sichtbar ist. Ein Blick durchs Teleskop zeigt aber sofort, dass kaum Krater und Gebirge zu sehen und auch am restlichen Himmel wegen der fast schon blendenden Helligkeit des Mondes nur wenige Sterne erkennbar sind.


In diesem Vortrag sollen zunächst die Gründe dafür erläutert werden. Allerdings soll man auch erkennen, dass gerade bei Vollmond Oberflächenmerkmale zu sehen sind, die man bei anderen Mondphasen vergeblich sucht. Unter anderem untersucht man, warum der Vollmond viel mehr als doppelt so hell wie der Halbmond erscheint und warum die wirkliche Helligkeit des Mondgesteins bei Vollmond besser zu erkennen ist als bei Halbmond.

Interessanterweise lassen sich diese Effekte auch auf der Erde zeigen und so wird der Vortrag durch irdische Bilder und auch durch einen Versuch zu einer optischen Täuschung, die zum Thema passt, aufgelockert. Am Freitagabend besteht neben der Mondbeobachtung auch noch die Möglichkeit der Sternbilderführung.
Es wird empfohlen, warme Kleidung mitzubringen, da es in den Nächten wieder sehr kalt werden kann.
04.09.14


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang