Grüne
"Einnahmen statt Kosten"
NEUMARKT. Mit dem geplanten Umbau könnte das WGG "ökologischer Klassenprimus" in ganz Bayern werden, heißt es von der Grünen-Fraktion.
Die Kreistagsfraktion hat sich vor der Kreistagssitzung im Architekturbüro umfassend über die Pläne zum Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums informiert.
Vor allem die Variante mit "Energieplus-Standard" entspreche voll und ganz den Vorstellungen der grünen Kreisräte, hieß es. Das WGG könnte mit Photovoltaik mehr Energie erzeugen als verbrauchen und wäre, langfristig gerechnet, wirtschaftlicher als ein Passivhaus.
In einer Erklärung der grünen Kreistagsfraktion hieß es am Mittwoch, man unterstütze "die innovativen Pläne für das Neumarkter Gymnasium als ein Leuchturmprojekt für den Landkreis und ganz Bayern".
Gerade angesichts wachsender Energiepreise sei es sinnvoll in zukunftsweisende,nachhaltige und effiziente Konzepte zu investieren.
"Die Baukosten wären zwar zunächst höher, langfristig rechnet sich jedoch die Energie-Plus-Schule", so Roland Schlusche, der Sprecher der Kreistagsfraktion, "aus Nebenkosten für Energie würden Nebeneinnahmen."
Nach der Auszeichnung als Umweltschule in Europa 2011/2012 könnte das WGG als "ökologischer Klassenprimus ein Vorreiterrolle für ganz Bayern" einnehmen.
18.04.12
Gedenken an Fukushima
NEUMARKT. Auch die Grünen wollen am Samstag vor dem Neumarkter Rathaus der Katastrophe von Fukushima gedenken und für den Atomausstieg werben.
Die Grünen werden von 10 bis 14 Uhr einen Info-Stand mit Informationen zur aktuellen Situation in Fukushima und dem aktuellen Stand in den Atomkraftwerden in der Unglücksregion bereithalten. Daneben bieten sie aber auch Informationen zum "Stromwechsel zu einem Ökostromanbieter" unter dem Motto "Atomausstieg selber machen" an.
Interessierte Bürger können eine "Bodenzeitung" mit Ideen gestalten, wie im Landkreis den Menschen in der Unglückregion unter die Arme gegriffen werden kann.
Mit einer Unterschriftenliste "Sayonara Atomkraft" werden Unterschriften zur Unterstützung des wachsenden Widerstandes gegen die Atomkraft in Japan gesammelt.
Zu jeder vollen Stunde wird es eine Schweigeminute mit anschließenden Statements geben.
Eine Veranstaltung gegen Atomkraft veranstalten am gleichen Ort auch die Umweltschützer von
Greenpeace (
wir berichteten)
09.03.12
Am Programm mitarbeiten
NEUMARKT. Der Neumarkter Bezirksvorsitzende Stefan Schmidt wird am Landtagsprogramm der Grünen für die Wahl 2013 federführend mitwirken.
Landesvorstand und Parteirat haben ihn in die Programmkommission berufen. Dem Team gehören ferner die Landesvorsitzendes Dieter Janecek und Theresa Schopper, die Fraktionsspitze Margarete Bause, Martin Runge und Ulrike Gote, Parteirätin Sigi Hagl aus Landshut und Maximilian Pfeuffer für die Grüne Jugend an.
Die Kommission sei in erster Linie für das Beschaffen und Zusammenführen der Texte zuständig, nicht für das Schreiben. "Trotzdem ist das eine spannende Aufgabe, wenn man hautnah mitbekommt, wie unser Programm entsteht, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir aktuell gute Chancen haben, an der Landesregierung beteiligt zu sein und unsere Konzepte auch umsetzen zu können", sagte Schmidt.
Bis zum Herbst solle nun ein erster Entwurf des Programmes erarbeitet werden, der dann in Partei und Öffentlichkeit diskutiert werde. Transparenz gegenüber Parteibasis und Öffentlichkeit werde dabei sehr groß geschrieben. Endgültig beschlossen werde das Programm dann im März 2013 auf einem Landesparteitag.
08.02.12
Spitze wieder komplett

Das neuen Bezirksvorsitzenden-Duo: Margit Kunc (3. v. r.) und Stefan Schmidt (4.v.r.)
NEUMARKT. Stefan Schmidt aus dem Grünen-Kreisverband Neumarkt führt zusammen mit Margit Kunc den Bezirksvorstand der Oberpfälzer Grünen.
Schmidt wurde bereits im November bestätigt, ebenso
Schriftführer Michael Dusch und Kassiererin Angela Ziegler. Jetzt wurde am Freitag Stadträtin Margit Kunc aus Regensburg in das Bezirksvorsitzenden-Duo gewählt.
Sie folgt damit auf Bezirksrätin Ingeborg Hubert, die sich im November nicht mehr zur Wahl
stellte.
Margit Kunc sagte in ihrer Bewerbungsrede, dass sie ihren Beitrag dazu leisten
will, damit die Oberpfälzer Grünen deutlich gestärkt aus der Bundestags- und Landtagswahl
2013 sowie der Kommunalwahl 2014 gehen können. Dazu wolle Sie insbesondere die Arbeit
der einzelnen Kreisverbände noch stärker vernetzen und erreichen, dass die Grünen künftig
in noch mehr Oberpfälzer Gemeinden vertreten sind. "Da bin ich ganz zuversichtlich, weil
allein uns Grünen, trotz wachsender Politikverdrossenheit, ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit
bescheinigt wird.", sagte Kunc.
Der Bezirksvorsitzende Stefan Schmidt, der die Oberpfälzer Grünen künftig gemeinsam mit
Margit Kunc führt, stellte die Planungen zu einer Veranstaltungsreihe im Frühjahr zum
Rechtsextremismus vor. Unter anderem werde man dazu die Bundesvorsitzende Claudia Roth
im März in der Oberpfalz zu Gast haben.
Im Rahmen der Berichte aus der Landesspitze berichteten Susanne Roggenhofer aus dem
Landesvorstand. Die Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg fasste die Ergebnisse der
Fraktionsklausur zusammen.
22.01.12