Freie Wähler

„Beinahe abgeschlossen“

NEUMARKT. Bei der Neumarkter UPW sind die Gespräche mit den Kandidaten für die Kommunalwahl „sehr positiv verlaufen und beinahe abgeschlossen“.

Man könne zur Wahl eine interessante und starke Liste präsentieren, sagte Fraktionschef Martin Meier. Es sei „eine tolle Mischung aus Erfahrenen, Etablierten, Frauen und jungen Newcomern, die sich aus Unternehmertum, Vereinsleben und Geschäftswelt zusammensetzt und alle gesellschaftlichen Sparten repräsentiert“. Die Namen würden allerdings erst bei der Nominierungsversammlung Mitte November der Öffentlichkeit genannt.


Die Stadt Neumarkt trage die eindeutige Handschrift der UPW und des aus ihren Reihen gestellten Oberbürgermeisters, sagte Meier mit Blick auf Themen wie Hochschule, Schlossbad, die angestoßene Verkehrskonzeptionierung, Nachhaltigkeitsstrategien oder Bio-Verpflegung an den Schulen. Deshalb würden sich auch „viele Bürger der UPW zuwenden und sich für eine Mitgliedschaft und Stadtratskandidatur entscheiden“.

Weitere Themen der letzten Sitzung, zu dem auch die Stadträte der Grünen geladen waren, behandelten das Projekt „Intercultural City“ sowie einen Bericht zum Thema „Fahrradfreundliche Stadt“, zu dem Anna Lehrer vom Bürgerhaus und die Stadträte Rainer Hortolani und Jakob Bierschneider referierten.
16.10.19

Müller bestätigt


Die Freien Wähler wählten ihre Kreisvorstandschaft

NEUMARKT. „Hochmotiviert, kompetent und fit“ würden die Kandidaten in die kommende Kommunalwahl 2020 gehen, hieß es bei den Freien Wählern.

Bei der regulären Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes in Freystadt wurde der Kreisvorsitzende Günter Müller einstimmig wiedergewählt.

„Für sämtliche Mandate und Positionen stehen uns hochqualifizierte Bewerber zu Verfügung, die den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen“, sagte Müller, der seit 2013 die Geschicke des Kreisverbandes führt.


Müller zu Seite stehen wieder als stellvertretende Vorsitzende OB Thomas Thumann und Sieglinde Hollweck. Peter Betz übernimmt wieder die Position des Schriftführers. Neu im Gremium ist Wolfgang Burger aus Parsberg als Kassier, der Stefan Zeltner aus Pyrbaum ablöst.

Für seine langjährigen und gewissenhaften Dienste als Kassier übergab Günter Müller an Zeltner die Ehrenurkunde des Kreisverbandes.

Bei der Aussprache zur Kreispolitik standen Sachthemen wie die Entwicklungen am Klinikum, Energie- und Umweltpolitik, Digitalisierung und Bildung sowie die Familien,- und Seniorenpolitik im Zentrum der Diskussion. Die Bürger müßten auf Kreisebene künftig intensiver und umfangreicher informiert werden, hieß es.

Die Kandidatenfindung sei bei der Kreistagsliste nahezu abgeschlossen, sagte Müller. Die Nominierungen für den Landratskandidaten und die Kreistagskandidaten soll im November stattfinden.

Konrad Maier und Lupburg und Marion Behrends aus Berngau wurden bei den Vorstandswahlen Kassenprüfer. Beiräte sind Tobias Kinskofer, Martin Meier, Bernhard Graf, Julia Strobl, Ulrike Nißlbeck und Matthias Penkala.
29.09.19

Radweg nach Höhenberg ?

NEUMARKT. In Zeiten von Elektro-Fahrrädern denkt man in der Stadt Neumarkt auch über einen Radweg von Höhenberg im Tal nach Höhenberg nach.

In früheren Jahren gab es danach wegen der erheblichen Steigung zwischen den beiden Stadtteilen keine ernsthafte Nachfrage.

Bei der Veranstaltung „Fahrradfreundliche Stadt“ sei erkennbar geworden, dass die Stadtteile Hasenheide, Lähr, Stauf, Woffenbach und Pölling sehr gut mit Radwegen an die Innenstadt angebunden sind, hieß es bei einer Sitzung der UPW-Stadtratsfraktion.

Einzig der Bereich der Stadtteile Höhenberg, Helena, Voggenthal und im weiteren Sinne Karhof, Pelchenhofen, Frickenhofen ist durch ein fehlendes Teilstück eines Radweges auf einer Länge von 1,8 Kilometern entlang der Staatsstraße 2240 vom Radwegenetz der Stadt nicht erschlossen. Daher hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag formuliert, der bereits an Oberbürgermeister Thumann zugestellt wurde.


„Wir erachten den Ausbau zwischen Höhenberg und Höhenberg im Tal als sinnvolle Maßnahme“, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier. Die Ortsteile Höhenberg, Helena und Voggenthal seien in den letzten Jahren durch Zuzüge und Neubauten stark gewachsen. Zur Zeit entstünde ein neues Baugebiet, das die Ortsteile bevölkerungsmäßig weiter prosperieren und eine adäquate Verkehrsanbindung notwendig erscheinen lasse.

Zudem „sei die Benutzung der Staatsstraße mit dem Fahrrad wegen zahlreicher Kurven und den fehlenden Ausweichmöglichkeiten durch Leitplanken und abschüssiges Waldgebiet sehr gefährlich und würde durch einen separaten Radweg um ein vielfaches gefahrenminimiert werden“.

In dem von den Stadträten Ruth Dorner, Jakob Bierschneider und Prof. Dr. Peter Grewe federführend ausgearbeiteten Antrag wird auf ein Förderprogramm des Bayerischen Verkehrsministeriums hingewiesen. Es legt für die Zeit von 2015 bis 2019 ein Programm für den nachträglichen Ausbau von Radwegen an Staatsstraßen auf. Nach Auskunft des Ministeriums solle dieses Programm um weitere Jahre verlängert werden, so dass im Zuge der Kostenplanung mit finanziellen Zuschüssen gerechnet werden könne.

Nach Aussage von Verkehrsreferent Jakob Bierschneider sei durch den Trend hin zu Elektrorädern und E-Tretrollern mit stark steigenden Absatzmärkten eine vollkommen neue Situation entstanden, die frühere ablehnende Argumentationen als überholt und nicht mehr griffig erscheinen lasse. Das beliebte Naherholungsgebiet „Lengenbachtal“ sei von Neumarkt aus mit dem Rad nur schwierig zu erreichen, so dass viele Nutzer mit dem Auto anreisen würden. Das gelte auch für die Sternwarte, das Pfadfinderzentrum und die Kirche am Mariahilfberg.
30.08.19


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang