Freie Wähler

Verwundert und überrascht

NEUMARKT. Die UPW versucht den geplanten Standort für einen Reisemobilstellplatz am Alten Bauhof an der Freystädter Straße zu verteidigen.

Vor allem über die heftige Kritik der CSU (wir berichteten) zeigte man sich „verwundert“. Die CSU habe dem Antrag im Stadtrat zugestimmt, und „zwar genauso, wie ihn die Verwaltung nun umsetzt“, heißt es in einer Stellungnahme der UPW.

Die CSU hatte sich allerdings „überrascht“ bei dem präsentierten Standort an der Ecke Freystädter Straße/ Dreichlingerstraße gezeigt. Der Platz dort sei völlig ungeeignet.


Dieses Grundstück liege seit über einem Jahrzehnt brach und bringe aktuell weder finanziell noch städtebaulich einen Nutzen, heißt es bei der UPW weiter. Bei jedem Projekt nur Kritik anzubringen, selbst aber überhaupt keine umsetzbaren Vorschläge einzubringen, sei nicht zielführend.

Allerdings schreiben die "Freien" auch: Wenn wirklich einmal eine „Idee für ein nennenswertes Projekt“ auftauchen sollte, dann sei es wegen der baulichen Gegebenheiten jederzeit möglich, den Standort zu verlegen.
23.03.23

„Urgestein“ überreicht


In Lauterhofen wurden langjährige Mitglieder der Freien Wähle ausgezeichnet
Foto: Peter Miranda
NEUMARKT. Mitglieder des Lauterhofener Freie-Wähler-Ortsverbandes wurden bei einem politischen Weißwurst-Frühschoppen für ihre Treue ausgezeichnet.

Vorsitzende Ingeborg Meyer-Miranda begrüßte die Gäste und Bürgermeister Ludwig Lang rührte in seinen Grußworten schon kräftig die Werbetrommel für die bevorstehenden 1300-Jahr-Feierlichkeiten.


Danach konnten sich die Landtags- und Bezirkstagkandidaten der Freien Wähler aus dem Landkreis vorstellen.

Nach einem Weißwurstessen zeichnete Bezirks-Vorsitzende Tanja Schweiger Ludwig Lang, Alois Meier, Renate Meier und Peter Renner für 25 Jahre und Martin Geitner, Petra Geitner, Thomas Geitner, Karlheinz Haider, Lisa Mertl, Franz Mertl, Xaver Niebler, Manfred Wolf und Pauline Spies für mehr als 15 Jahre Mitgliedschaft aus. Noch länger sind Klaus Simon, Herbert Fiederer, Josef Märtl und Benno Eichinger dabei: sie erhielten als „Mitglieder der frühen Jahre“ symbolisch eine kleine Tüte mit „Urgestein“.
14.03.23

„Ein Eigentor“

NEUMARKT. Die Forderung der CSU zum „beschleunigten Ausbau“ der Ortsteilfeuerwehren (wir berichteten) wird von der Neumarkter UPW als „Eigentor“ gewertet.

Immerhin seien der eigentlich zuständige Feuerwehrreferent wie auch ein Berufsfeuerwehrmann bei den Christsozialen verortet, heißt es in einer Stellungnahme. „Komischerweise“ seien es nämlich immer UPW-Vertreter gewesen, die sich veranlasst sahen, sowohl in Pölling wie auch in Holzheim vor Ort Gespräche mit den Kommandanten zu führen und die Umsetzung des nun anstehenden Umbaus in Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung voranzutreiben. Man müsse eben „klotzen, nicht nur kleckern“, dann gehe auch was voran, hieß es von der UPW.

 Als „Meilenstein der Energieerzeugung“ bezeichnete Fraktionsvorsitzender Martin Meier die Planungen zum Ausbau einer innerstädtischen Energiezentrale. In der Sitzung der UPW-Stadtratsfraktion war man sich einig, dass im Zuge der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energiequellen dem Ausbau von Nahwärmenetzwerken eine zentrale Rolle zukomme.


Durch die großen PV-Anlagen, die nun an der Hochschule, der Kläranlage wie auch der neuen Hauptfeuerwache installiert werden, befände man sich „auf bestem Wege zur fast vollständigen Energieautarkie für diese Gebäude mit hohem Verbrauch“, so Meier.

Ganz besondere Bedeutung komme laut Franz Düring der Einspeiseinfrastruktur zu. Die Idee der Stadt, bei den anstehenden Straßenbaumaßnahmen im Bereich der Ringstraße sowie am Kurt-Romstöck-Ring ein entsprechendes Leitungsnetz zu verlegen, sei in hohem Maße begrüßenswert. Damit gelänge es sogar, im nächsten Schritt auch die Rathäuser und anderen städtischen Liegenschaften an die Eigenversorgung anzuschließen. Das Prinzip des Wärmenetzes werde hier besonders effizient umgesetzt, denn auf den sehr kurzen Transportwegen gehe kaum Energie verloren, so Düring.

Man sei in Neumarkt in der glücklichen Lage, dass man innerhalb eines sehr kleinen Radius' viele stadteigene Gebäude habe, sagte Sebastian Schauer. Mit diesem System „der kurzen Energiewege“ käme man in die Lage, alle großen Gebäude nachhaltig zu heizen und sowohl am Energie- wie auch dem Finanzsektor immense Einsparungen zu erzielen. Er wies in seiner Funktion als Verwaltungsrat des Klinikums auch darauf hin, in diesem Zuge Kontakt zum Landratsamt aufzunehmen, um Positionen auszuloten, auch landkreiseigene Liegenschaften im Umfeld mit einbeziehen zu können.
25.02.23


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang