Freie Wähler
Etliche Termine geplant

Eine große Abordnung aus Neumarkt nahm am Neujahrsempfang der oberpfälzer Freien Wähler in Vilseck teil
Foto: Bernhard Graf
NEUMARKT. Der Neumarkter Kreisverband der Freien Wähler war zum Oberpfälzer Wahlkampfauftakt beim Neujahrsempfang in Vilseck.
Besonders im Fokus stand Hans Martin Grötsch, der Direktkandidat für den
Wahlkreis Amberg-Neumarkt.
Grötsch plant mehrere Termine im Landkreis Neumarkt, um sich und die Ziele der Freien Wähler vorzustellen: Infostände sind am 1. und 22. Februar in der Neumarkter
Innenstadt, ein Frühschoppen am 2. Februar in Berngau, Außerdem ist der Kandidat beim Rossmarkt in Berching und bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Mühlhausen am 5. Februar.
26.01.25
Eine Stelle mehr
NEUMARKT. Die Freien Wähler im Landkreis Neumarkt fordern in einem Antrag eine Stellenerhöhung beim Neumarkter Kreisjugendring.
Der Antrag wurde beim Landrat mit der Aufforderung eingereicht, ihn dem Kreistag zur Entscheidung vorzulegen.
Ziel des Antrags ist es, die personelle Ausstattung des KJR von derzeit 1,8 auf 2,8 Stellen zu erhöhen. Diese Maßnahme soll die bestehenden Personal-Engpässe entschärfen und die Arbeit für die Jugendlichen im Landkreis nachhaltig sichern, hieß es.
Ähnliche Maßnahmen seien in anderen Landkreise wie etwa Eichstätt erfolgreich umgesetzt wurden. Der Antrag stehe im Einklang mit dem Ziel, die Jugendarbeit im Landkreis Neumarkt zukunftssicher zu gestalten und die jungen Menschen bestmöglich zu fördern.
17.01.25
Unterstützung signalisiert

Die Kreistagsfraktion der Frien Wähler besuchte die Regens Wagner Stiftung
Foto: René Meyer
NEUMARKT. Die Freie Wähler-Kreistagsfraktion traf sich zu ihrer letzten Sitzung des Jahres bei der Regens Wagner Stiftung in Lauterhofen.
Gastgeber Andreas Fersch, Gesamtleiter der Einrichtung, führte durch den Abend
und beleuchtete die drängenden Herausforderungen, vor denen soziale Träger
stünden.
Ein Schwerpunkt des Abends war der Fachkräftemangel in sozialen Berufen.
Laut dem aktuellen Pflegereport der DAK Gesundheit drohe bereits 2029 ein
Kipppunkt, „da die Zahl der in Rente gehenden Fachkräfte die des Nachwuchses
übersteigen wird“, so Fersch. In den nächsten zehn Jahren müssten daher
bundesweit etwa 250.000 Pflegekräfte ersetzt werden, „und das bei steigender
Nachfrage durch die alternde Gesellschaft“.
Stellvertretender Landrat Martin Meier nannte es wichtig, positive Rahmenbedingungen für Ausbildung und Arbeitsumfeld in
Pflegeberufen zu schaffen.
Dietfurts Bürgermeister Bernd Mayr sagte, dass gerade der Mangel an
Pflegekräften und die dringend notwendige Entbürokratisierung sozialer Berufe
zentrale Aufgaben seien, „denen sich Landes- und Bundespolitik widmen müssen“.
Neben dem Fachkräftemangel standen die Entbürokratisierung und die Nutzung
denkmalgeschützter Gebäude wie der klostereigenen Kirche im Fokus der
Diskussion.
Die Kreisräte der Freien Wähler signalisierten, dass sie die Anliegen der Stiftung
aktiv in ihre politische Arbeit einfließen lassen werden.
22.12.24