Pfadinder Neumarkt
"Friedenslicht" in Neumarkt
Neumarkter Pfadfinder brachten das "Friedenslicht" von Wien
nach Neumarkt.
NEUMARKT. 14 Neumarkter Pfadfinder haben das "Friedenslicht" aus Wien in die Neumarkter Hofkirche gebracht.
1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) initiiert, wird alljährlich in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem das Licht in Form einer Kerze als Zeichen der Hoffnung nach weltweitem Frieden weitergereicht. Ein Licht geht um die Welt. Denn mittlerweile wird das Friedenslicht, das jedes Jahr aus der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem geholt wird, von Österreich aus in viele Länder aller Kontinente verteilt.
Wie in den Jahren zuvor ist die "Aktion Friedenslicht" ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt des evangelischen Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), der katholischen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und des überkonfessionellen Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).
Insgesamt 14 junge Pfadfinder aus den beiden Neumarkter Verbänden DPSG und VCP reisten heuer als eine der deutschen Delegationen zur Lichtübergabe nach Wien.
Am Samstag nahmen sie mit etwa 400 Pfadfinder aus 25 europäischen Ländern bei einem ökonomischen Gottesdienst das Licht in der größten evangelischen Kirche Wiens entgegen.
Noch am selben Abend wurde das Licht in die Heimatstadt gebracht. "Bisher ist das Licht in den speziellen Transporteimern zwar nie erloschen, aber auch dieses Jahr wollten wir nichts riskieren und haben selbstverständlich drei gleichzeitig brennende Flammen den Weg über behütet", so Thorsten Schuster. "Die Wochen bis zum Heiligen Abend wird das Licht bei Pfarrer Distler der Hofkirche aufbewahrt", verriet Schuster weiter.
Am 24. Dezember besteht für jedermann die Gelegenheit, mit dem Licht "ein wenig Hoffnung mit nach Hause zu nehmen". Zu allen Heiligen Messen am 24. Dezember stehen die Pfadfinder mit einem Zelt vor der Neumarkter Hofkirche um das Friedenslicht an alle Mitmenschen weiterzureichen.
Außerdem kann das Licht am Heiligen Abend an der Christuskirche, Krankenhauskapelle, Schlosskapelle Woffenbach, am Dietrich-Bonhoeffer-Haus und in Deining in Empfang genommen werden.
Im Jahr 2007 sind es 100 Jahre, dass sich Pfadfinder weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen und jungen Menschen eine Möglichkeit anbieten, sich zu Persönlichkeiten zu entwickeln, die "die Welt ein wenig besser verlassen wollen, als sie sie vorgefunden haben", wie es der Gründer, Lord Baden-Powell, formulierte.
16.12.07
Lagerfeuer am Weihnachtsmarkt

Brot-backen am Weihnachtsmarkt
NEUMARKT. Die Woffenbacher Pfadfinder buken beim Weihnachtsmarkt am offenen Lagerfeuer Brot.
Als Publikumsmagnet entpuppte sich die diesjährige Weihnachtsmarktaktion der Pfadfinder der Siedlung Taize aus Woffenbach. Am Lichtermarkt konnte man an einem Lagerfeuer Stockbrot backen, was nicht nur bei Kindern gut ankam gut ankam, und auch eine Kothe, ein typisches Pfadfinderzelt, in Augenschein nehmen.
Außerdem standen die Pfadfinder allen Interessenten für Fragen zur Pfadfinderarbeit zur Verfügung.
10.12.07
"Stammesvorstand" gewählt

Die Pfadfinder trafen sich zu einem Begegnungswochenende.
NEUMARKT. Bei den Neumarkter Pfadfindern vom Stamm Pfalzgraf Johann war in den letzten Wochen einiges los.
Die Stammesversammlung bildet in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) das höchste vereinsrechtliche Organ und legt jeweils auch die nächsten Schritte für die Jugendarbeit der Pfadfinder fest. Neben dem Bericht der Vorstandschaft und einem umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr war der Höhepunkt die Wahl zum Stammesvorstand: Die Amtszeit von Manfred Leuschner, der dieses Amt bereits seit 2004 bekleidet, endete.
Allerdings erteilten ihm die Pfadfinder ein klares Votum: Einstimmig wurde er erneut gewählt und kann nun, gemeinsam mit Matthias Platzek, seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Leuschner nutzte die Gelegenheit, sich auch bei der Leiterrunde für ihre aktive Mitarbeit im Stamm zu bedanken und gab außerdem eine kurze Vorschau auf das kommende Jahr: Neben dem Stammeslager, das die Pfadfinder im August in Oberfranken verbringen werden, gilt es vor allem, beim wichtigsten Projekt vorranzukommen: dem neuen Jugendzeltlagerplatz auf dem Mariahilfberg.
Mittlerweile ist dieses Vorhaben in eine aktive Phase getreten und die Pfadfinder konnten mit den ersten Arbeiten beginnen. Solange das Wetter noch mitspielt, soll zumindest das Fundament noch vor dem Winter fertiggestellt werden, so dass der eigentliche Rohbau für das Wasch- und Versorgungshaus im Frühjahr sofort starten kann. Denn die Eröffnung ist noch immer für den Sommer 2008 geplant
. Neben tatkräftiger Hilfe sind die Pfadfinder aber nach wie vor auf finanzielle Unterstützung angewiesen: Ob kleine oder große Geldspende oder die kostenlose Bereitstellung von Baumaschinen oder Arbeitskraft, alles wird auf dem Mariahilfberg dringend gebraucht. "Ein solches Projekt ist ohne fremde Hilfe auf keinen Fall zu bewältigen", so Matthias Platzek, Vorstand der DPSG. Einmal fertiggestellt, steht der Zeltplatz Jugendgruppen aus ganz Deutschland für Zeltlager und Freizeiten zur Verfügung.
Ein weiterer Höhepunkt war das Begegnungswochenende der 16- bis 20jährigen Pfadfinder aus der Rover-Stufe. Gemeinsam mit den Stämmen Treuchtlingen und Ingolstadt verbrachten sie das Wochenende im Jugendhaus Ensfeld bei Eichstätt. Diesmal beschäftigten sich die Rover mit den Themen Wirtschaft und Geschäftswelt. Höhepunkt war ein Planspiel, bei dem die Jugendlichen den ganzen Samstag über in die Rollen von Geschäftsführern von Fischereibetrieben schlüpften und direkt in die Wirtschaftswelt eintauchten.
30.11.07