Schwandorf: junge Frau ertrank im Klausensee
Schwandorf. Eine 23jährige Nichtschwimmerin ist am Montag im Klausensee bei Schwandorf von einer Luftmatratze gerutscht und ertrunken!
Die 23jährige Schwandorferin und ihre
21jährigen Freundin waren auf einer Luftmatraze von der nordwestlichen
Seite her etwa 70 bis 80 Meter mit den Händen in den See gepaddelt.
Plötzlich
fiel die 23jährige Nichtschwimmerin von der Matraze und ging im an
dieser
Stelle etwa fünf Meter tiefen Wasser sofort unter. Ihre Freundin versuchte
zwar
noch ihrer Freundin zu helfen, ihre Rettungsversuche blieben aber
erfolglos.
Die unter Schock stehende Freundin schwamm sofort an das Ufer und
verständigte durch Hilferufe die Wasserwacht. Die Wasserwacht löste
daraufhin Alarm aus. Die Helfer kamen mit 43 Kräften, davon 14 Taucher mit
sieben Booten.
Gegen 17.45 Uhr wurde die Verunglückte von einem Taucher der
Wasserwacht in etwa vier Meter Tiefe und etwa 40 bis 50 Meter vom Ufer entfernt tot
aufgefunden. Der verständigte Notarzt , das BRK und ein verständigter
Polizeihubschrauber, der sich gerade im Landeanflug befand, kamen
nicht
mehr zum Einsatz.
17.07.06
Autofahrerin starb
Sulzbach-Rosenberg. Tödliche Folgen hatte der
Fahrfehler
einer 20jährigen Frau aus dem Bereich Lauf am frühen Morgen des
Montags.
Sie kam von der Fahrbahn ab und fuhr in eine Baumgruppe. Mit
lebensgefährlichen Verletzungen kam sie ins Klinikum Bayreuth, wo sie am Vormittag
verstarb.
Die ledige Frau aus Velden steuerte ihren Opel Corsa auf der
Bundesstraße 85 von Edelsfeld in Richtung Sulzbach-Rosenberg. In Höhe
der
Ortschaft Forsthof kam sie aus Unachtsamkeit auf das
Bankett. Danach schlitterte sie mit dem Wagen über die Bundesstraße
hinweg
zur linken Straßenseite. Der Wagen wurde erst von einer Baumgruppe
gebremst.
Die Fahrerin erlitt schwerste Verletzungen im Bereich des
Kopfes und
des Brustkorbes, außerdem mehrere Frakturen am Arm und Fleischwunden im
Gesicht.
Die Verletzungen waren lebensbedrohlich, weshalb der
Rettungshubschrauber Christoph 20 angefordert wurde, der die Frau
unverzüglich ins Klinikum nach Bayreuth flog. Die Opel-Fahrerin musste
von
den Wehrmännern der FFW Sulzbach-Rosenberg aus ihrem demolierten
Fahrzeug
befreit werden.
Um 11 Uhr wurde vom Klinikum Bayreuth mitgeteilt, daß die 20jährige Frau gegen 11 Uhr ihren schweren Verletzungen erlegen
ist.
Am Auto der Frau ist Totalschaden in Höhe von
8.000 Euro entstanden.
17.07.06
Ambergerin stirbt bei Flugzeugabsturz !
Amberg/Elba. Bei einem Flugzeugabsturz auf der italienischen Insel Elba ist am Sonntagabend eine 20jährige Frau aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach ums Leben gekommen. Außer ihr starben drei weitere Menschen.
Eine
Piper 46 Malibu mit deutscher Kennung startete nach ersten Erkenntnissen auf dem Flughafen Marina di Campo und war auf dem Weg nach Deutschland, als die Maschine aus noch ungeklärter Ursache abstürzte,
An Bord des einmotorigen Kleinflugzeuges befanden sich ein 52jähriger Arzt aus dem Landkreis Passau, seine beiden 23jährigen und 13jährigen Söhne, die 20jährige Frau aus Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach und ein 14jähriger Austauschschüler aus Sri Lanka.
Während der 13jährige Passauer Jugendliche schwer verletzt aus dem Wrack geborgen werden wurde, konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod der anderen Insassen feststellen.
Über die Ursache des Unglücks gibt es noch keine Angaben; die italienischen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.
17.07.06
Pferde gingen durch:
Drei Schwerverletzte !
Waldmünchen. Am Sonntagereignete sich gegen 14.50 Uhr während des historischen Festzuges zum Heimatfest in Waldmünchen ein schwerer Unfall mit einem Pferdefuhrwerk, bei dem mehrere Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden.
Das Fuhrwerk wartete in der Fabrikstraße im vorderen Bereich des Festzuges, der angehalten hatte, um das Zugende in der querenden Bahnhofstraße passieren zu lassen. Ohne erkennbaren Anlass scheuten plötzlich die zwei Pferde dieses Gespanns. Sie gingen in Richtung Bahnhofstraße und anschließend in Richtung Kreisverkehr durch.
Kurz nach der Einmündung Bahnhofstraße erfassten sie drei Zuschauer. Eine 59jährige Frau aus dem Landkreis Cham und deren 61jähriger Bekannter aus dem Landkreis Regensburg wurden lebensgefährlich verletzt und mußten mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht werden. Die dritte Verletzte, eine 24jährige Frau aus dem Landkreis Cham, kam mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Die Pferde stießen anschließend im Bereich der Einmündung Gartenstraße/Kreisverkehr gegen ein Pferdefuhrwerk, das dort im hinteren Bereich des Festzuges stand. Bei dem Zusammenprall wurde der 59jährige Führer des durchgebrochenen Pferdefuhrwerks schwer verletzt. Die 27jährige Begleiterin dieses Fuhrwerks wurde leicht verletzt.
Die Pferde der beiden Fuhrwerke verfingen sich derart ineinander, dass ein Pferd so schwer verletzt wurde, dass es von einem Tierarzt noch an Ort und Stelle eingeschläfert werden musste.
16.07.06