Kommunalwahlen 2014

Berg  
SPD

Helmut Himmler

"Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer!" Diese Aussage von Willy Brandt gilt durch alle Zeiten im politischen, ökonomischen und privaten Leben. Demgemäß muss auch unsere Gemeinde Berg mit 34 Orten und 7.900 Bürgerinnen und Bürgern stetig und zielgerichtet weiterentwickelt und den jeweiligen Erfordernissen der Zeit angepasst werden.
Über das Agieren in der Gegenwart ist es eine der ganz wesentlichen Aufgaben eines Bürgermeisters, die Chancen, Anforderungen und Gefahren der absehbaren Zukunft einzuschätzen. Ein Bürgermeister muss für seine Ziele und Vorstellungen eintreten und sich drohenden Negativentwicklungen entschlossen entgegenstellen.
So will ich in der gewohnten Weise auch in den kommenden sechs Jahren hier in Berg agieren.

Die Gemeinde Berg steht derzeit wahrlich gut da:
Höchststand der Bevölkerung, steigende Geburten, Höchststand an veranlagter Gewerbe- und Einkommensteuer und vitalisierte Dörfer, umfassende Betreuungs- und Bildungsangebote von der Krippe bis hin zur bedarfsgerecht ausgebauten Ganztagsbetreuung an unseren Schulen.

Die Schwerpunkte der Arbeit 2014 – 2020:
  1. Beste Zukunftschancen für unsere Kinder durch optimale Angebote in den Kindertagesstätten und Schulen. Berg hat bereits die höchste Betreuungsquote im Landkreis Neumarkt und rund zwei Drittel unserer Grundschüler betreuen wir im Ganztagsbereich.
  2. Offensive Gestaltung des sog. demographischen Wandels durch Halten unserer jungen Leute in attraktiven, lebendigen Dörfern mit intakter sozialer Infrastruktur sowie stetig begrenztem Zuzug junger Familien nach Berg. In den kommenden Jahren werden wir durch den Zuzug in die bereits verkauften Parzellen in den Baugebieten deutliches Bevölkerungswachstum haben.
  3. Attraktive Familienpolitik: kostenfreie Kindergärten, lückenlose Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Ganztagsbetreuung und damit Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben, Ausbau der vielfältigen Freizeit- und Kulturangebote vor Ort.
  4. Wir in Berg wehren uns gemeinsam mit anderen Kommunen und Bürgerinitiativen mit allen gebotenen Mitteln gegen die Bedrohung der "Gleichstrom-Monstertrasse Süd-Ost" durch unser Gemeindegebiet. Diese Höchststromtrasse würde massive Wertverluste von Grundstücken und Immobilien, unkalkulierbare Gesundheitsrisiken und eine Verschandelung unserer Heimat für Jahrhunderte bedeuten. Wir werden diesen "organisierten Unsinn" gemeinsam und entschlossen verhindern
  5. Die Gemeinde Berg ist schuldenfrei und eine gute finanzielle Basis ermöglicht dauerhafte Investitions-, Gestaltungs- und Zukunftsfähigkeit. Nur auf der Grundlage solider Gemeindefinanzen werden wir mit unseren schuldenfreien und finanzstarken Nachbarn im Norden des Landkreises Neumarkt sowie in der fränkischen Nachbarschaft wettbewerbsfähig bleiben.
    Daher müssen mache Interessensgruppen erkennen und respektieren, dass das sog. Gemeinwohl mehr ist als die Bedienung von partikulären Interessen. Man kann sich auf Dauer eben nur leisten, was man auch bezahlen kann – wie im privaten Leben auch!
    Wünschenswertes ist zu unterscheiden vom Machbaren. Das Postulat "Maß halten" von Ludwig Erhard gilt durch alle Zeiten und es ist auch die Maxime meines Handelns in öffentlicher Verantwortung.
Helmut J. Himmler
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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang