Nur eine AntwortNEUMARKT. "Was tun Sie gegen den unrechtmässigen Anbau von genverändertem Mais auf Staatsflächen in Bayern?" - diese Frage stellte die ödp öffentlich an die anderen Parteien in Neumarkt (wir berichteten). Wie es in einer ödp-Pressemitteilung vom Dienstabend hieß, teilte von den angesprochenen Politikern lediglich MdL Fischer seine und die Position der CSU-Landtagsfraktion mit: "Die CSU tritt dafür ein, dass wir uns alle intensiv mit den neuen Möglichkeiten der Gentechnologie befassen und auseinandersetzen. Wir werben für einen verantwortungsvollen Umgang mit deren Potenzialen."Die SPD hat sich Auskunft der ödp nicht geäussert, ebensowenig die Grünen. Am ödp-Infostand am 5. Juni am Unteren Markt in Neumarkt habe man zum Theme Gentechnik neben verbalen Protest von einer Reihe von Leuten vor allem zu hören bekommen: "Hören Sie auf mit der Politik. Was können wir denn schon tun - die machen doch mit uns sowieso, was sie wollen." Wenn die herrschenden Parteien sich über Politikverdrossenheit beklagen, dann lägen die Wurzeln auch im Ignorieren der Forderungen, Bedenken und Ängste der breiten Bevölkerung, heißt es in der ödp-Pressemitteilung. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf Staatsgrundstücken trage wieder ein grosses Stück dazu bei. Nachdem seitens der herrschenden Parteien die elementaren Interessen von Verbrauchern und Landwirten missachtet werden, bereitet der ödp-Kreisverband eine Klage gegen die für die Freisetzung auf Staatsflächen zuständigen Ministerien vor. Zur Problematik Gentechnik empfahl die ödp die Lektüre auf folgenden Links: www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,291827,00.html www.spiegel.de/spiegel/0,1518,281226,00.html www.greenpeace.org/deutschland/fakten/einkaufsnetz/einkaufsnetz-hintergruende/gefahren-der-gen-pflanzen Erstellt am
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