Geringe Wahlbeteiligung

NEUMARKT. Das Bürgerbegehren um den Standort der Stadthalle könnte allein wegen des Quorums scheitern: Am frühen Sonntag-Nachmittag (13.30 Uhr) hatten in einigen Neumarkter Wahllokalen erst rund zehn Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben !

Um das Bürgerbegehren aber positiv für die Bürgerinitiative zu entscheiden braucht sie nach der Gemeindeordnung nicht nur die Mehrheit der Stimmen, sondern auch die Stimmen von 20 Prozent der Stimmberechtigten als "Ja-Stimmen". Das setzt eine Wahlbeteiligung von rechnerisch (wenn es nur Ja-Stimmen gäbe) 20 Prozent, in der Praxis aber wohl eher in der Nähe von 40 Prozent voraus.

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