Korb für Regensburg
NEUMARKT. Eine Fusion der Sparkasse Neumarkt-Parsberg mit dem Schwester-Institut in Regensburg wird es nicht geben. Daran änderte auch nichts, daß der Neumarkter Sparkassen-Chef Karl-Heinz Stöckle am Donnerstag-Abend im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung das Ergebnis eines Kooperations-Gutachtens erläuterte.
Die Neumarkter Politiker wollen die Fusion nicht: Nach SPD und UPW, die sich schon vor geraumter Zeit erklärt haben, hat nun auch die mächtige CSU-Fraktion im Kreistag den Daumen gesenkt. Man halte die Neumarkter Sparkasse für stark genug, daß sie sich auch allein am Markt behaupten kann, hieß es. Außerdem befürchtete man, daß so mancher der 640 Arbeits- und Ausbildungsplätze bei einer Fusion verlustig gehen könnte.
Fusionswünsche der beiden Sparkassen waren in der Vergangenheit vor allem vom Regensburger Institut gekommen.
Erstellt am 13.11.03 20:47