Doppelkonzert in hochkarätiger Besetzung

NEUMARKT. Gleich den nächsten Leckerbissen präsentiert das KISH in Postbauer-Heng am kommenden Freitag, 24.10.03 ab 20.30 Uhr mit einem Musikmarathon, der es in sich hat!

Vor zwei Jahren konnte sich kaum jemand vorstellen, wie das funktionieren sollte. Eine Funk- und eine Bluesrockband wie "Funk it up" an einem Abend im KISH... und wie das funktionierte. Das KISH war zum Bersten voll. 4!!! Stunden Musik der Extraklasse und das Publikum aus dem Häuschen. Grund genug, sie wieder zu sehen!

Musik die ins Herz geht

Jeder kennt sie, die Songs von James Brown, Stevie Wonder, Maceo Parker, Tower of Power und vielen anderen Funkgrößen - wenn auch nicht unbedingt deren Namen. Nur Live zu hören war die Musik im Raum Neumarkt lange nicht. Jedenfalls nicht in einer musikalischen Besetzung, die ernsthaft von sich behaupten durfte, das Lebensgefühl "Funk - Shake everything you got" zu vermitteln. Bis zwei, deren Leben Musik heißt auszogen, um Funk zu machen. Diese zwei sind "Bass" Luke Buchner und "Gitarre" Andy Stoeppel, beide langjährige Bekannte in der Neumarkter Musikszene. Deren Ziel lautete: Just play Funk!!! Funk in bester Besetzung - Also her mit den Bläsern! Vier an der Zahl:
Hannes Cäsar an der Posaune, Alex Auhuber und Eddi Feil an der Trompete und Christoph Raba am Sax. Weiter kamen dann Markus Spatz und Daniela Guttenberger dazu, die für den Richtigen Gesangston sorgen. Mit interessanten Grooves führt der Schlagzeuger Mr. Beat - Martin Stenger - die Band von einem Highlight zum nächsten. Den letzten Drive in dieser riesigen Kapelle fügt Jockl Werner an den Tasten hinzu.
Da Ergebnis ist ein unterhaltsames und dennoch anspruchsvolles Programm auf musikalisch hohem Niveau, das in dieser Art einmalig ist. Musik zum zuhören und mittanzen, Musik die ins Herz und in die Beine geht - FUNK eben!

Ehrlicher und lebendiger Blues

Die SECOND TRY Bluesband aus Bamberg wurde im Jahre 1986 gegründet. Den Synthie-Pop und New-Wave-Strömungen der 80er Jahre hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: Blues, Blues und nochmals Blues.
Seitdem tourt die Band durch Deutschland und hat unzählige Konzerte in Pubs und Clubs, Open Airs und Festivals, Motorradtreffen und Parties gespielt. Zu sehen war die SECOND TRY Bluesband zusammen mit Louisiana Red, Dr. Feelgood, Snowy White, Supercharge, der Chain Gang und vielen anderen regionalen und überregionalen Bluesacts. Das stilistische Spektrum hat sich dabei um ein vielfaches erweitert. So finden sich heute Anklänge von Soul und Pop, v.a. allem aber auch eine kräftige Prise Classic- und Southern-Rock im Programm. Das Herz der Band schlägt jedoch nach wie vor für ehrlichen, lebendigen, gefühlvollen und leidenschaftlichen - Blues!
Die Musiker der SECOND TRY Bluesband überzeugen durch Ihre Bühnenpräsenz: eine starke Rhythmusgruppe, facettenreiches Gitarrenspiel, ausdrucksstarker Gesang, eine lebendige Bühnenshow und nicht zuletzt jede Menge Spielfreude und "good vibes". Die Band begeistert ihr Publikum immer wieder mit einem Repertoire von tanzbarem Rock und Blues-Rock-Klassikern, Slow-Blues und Balladen, das zum mitrocken, grooven, träumen und zuhören einlädt. Wer einen "real rockin´" Bluesabend erleben will, sollte die SECOND TRY Bluesband nicht versäumen. Denn: "Blues tut gut". Eintritt 8,- €, Tischreservierung unter 09188/3321


Telök hielt, was er versprach

Zuletzt spielte das Herner Comedyduo "Der Telök" im restlos ausverkauften KISH und gönnte dem Publikum kaum Verschnaufpausen in ihrem hemmungslosen und geistreichen Programm. Zu Zeiten, in denen die Comedyszene vor sich hintümpelt, und beweihräuchert, sind die beiden Herren aus Herne ihrem Stil treu geblieben und wandeln weiter auf Monte Pythons Spuren. Hinterfotzig gemein und augenzwinkernd charmant wird das Publikum mit einbezogen. Dabei war sich Martin Fromme nie zu Schade seine Behinderung mit ins Spiel zu bringen (Ihm fehlt der rechte Unterarm).
Eine wahre Requisitenschlacht lieferten sie in ihrem 2-stündigem Programm. Ob als Flötenschlumpf verkleidet - der eigentlich die Zauberflöte aufführen sollte, oder als Winnetou und Old Shatterhand - Fromme verweigerte glatt die Blutbrüderschaft, da er sich bei vergangenen Ritualen mit den Sioux seinen rechten Unterarm übel zurichtete - Die Verwandlungsfähigkeit kannte keine Grenzen. Spätestens beim Märchen Hänsel und Gretel war jedem klar, dass sich beide zu nichts zu schade sind, als Hänsel eine Dose kalte Ravioli zu sich nehmen musste, die ihm auch noch von der Gage abgezogen wurde. Im abschließenden Gewinnspiel hatte dann ein Gast aus dem Publikum noch die Chance in den Genuss einer selbigen zu kommen.
Rundum ein gelungener Abend, bei dem die beiden sich mit einer Zusage für einen weitern Auftritt in der Kleinkunstbühne in Postbauer-Heng verabschiedeten.

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