"Rücksichtsloser Umgang" mit der Wahrheit?

NEUMARKT. Nur wenige Stunden nach der
Veröffentlichung von FraGe-Vorwürfen in neumarktonline werden diese in einer Presse-Mitteilung der Stadt zurückgewiesen.

Während die FraGe den "rücksichtslosen Umgang mit den nunmehr gefällten Bäumen an der B8" anprangern will, müssen sie sich selbst die Frage gefallen lassen, wie "rücksichtslos" sie möglicherweise selber mit der Wahrheit umgehen, heißt es in der Presse-Mitteilung aus dem Rathaus.

Denn tatsächlich wurden nicht "etwa 30", sondern 22 Bäume gefällt und weitere sechs eben wie von der FraGe gefordert umgepflanzt. Der Grund warum einige Bäume nicht verpflanzt wurden liegt darin, dass sie geschädigt waren. So waren bei einigen Rindenaufplatzungen vorhanden, andere waren durch Anfahrschäden in Mitleidenschaft gezogen und bei anderen waren die Kronenleittriebe abgestorben.

Einen besonders gravierenden Rechenfehler müssen wohl auch die Berechnungen durch den "Landschaftsarchitekten und Sachverständigen Stadtrat Hans Walter Kopp" enthalten. Denn der Wert der gefällten Bäume beträgt nicht wie von der FraGe aufgrund der Berechnungen von Kopp behauptet 93.000 €. Vielmehr ist es so, dass die Stadt einen neuen Baum für rund 100 € einkauft. Wie so eine Summe von 93.000 € zusammenkommen soll, ist für die meisten Menschen schleierhaft.

Die von der FraGe in dem Zusammenhang erhobenen Vorwürfe gegen die Verantwortlichen der Stadt weisen wohl auf die tatsächlichen Absichten hinter den unhaltbaren Aussagen hin. Es geht FraGe offensichtlich darum, die Stadtspitze und deren Vorhaben durch unwahre und unkorrekte Aussagen in Misskredit zu bringen. Das ist besonders für die Bewohner in Pölling schade. Denn die neue Umgehung wird für den Stadtteil eine deutliche Entlastung und wesentlich mehr Sicherheit bringen.

Ganz übersehen wird durch die FraGe auch, dass es gerade die Stadt ist, die sehr viel für die Begrünung in Neumarkt tut. So sind seit 1994 insgesamt rund 6.000 Bäume neu gepflanzt worden. Außerdem haben die Stadtgärtner über 11.000 Rosen, 22.000 Stauden und 68.000 Bodendecker gepflanzt. Hinzu kommen noch über 50.000 verschiedene Pflanzen. Da von einem "rücksichtslosen Umgang" zu sprechen, geht an der Realität weit vorbei.
Inzwischen hat Flitz auf die Presse-Mitteilung der Stadt reagiert


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