90 Prozent aussortiert

Die Vertreter der Stadt bei der Presse-Konferenz
NEUMARKT. Beim Architektenwettbewerb zur Stadthalle und Tiefgarage am Stadtpark wurde die erste Spreu vom Weizen getrennt. Ein Preisgericht sortierte 90 Prozent der 468 eingereichten Architektenentwürfe aus und nahm genau 46 in die engere Wahl.

Diese 46 (für das Preisgericht übrigens anonymen) Architekten werden jetzt benachrichtigt und aufgefordert, eine detailliertere Zeichnung und ein Modell einzureichen, über die dann am 22. und 23. Januar in der zweiten Phase des Preisgerichts entschieden wird. Fünf Preise werden voraussichtlich vergeben, das heißt: Auch für die meisten der immer noch im Rennen befindlichen Architekten wird außer Spesen nichts gewesen sein.

Man habe sehr viele Varianten und eine große Vielfalt gesehen, sagten am Donnerstag in einer
Das Preisgericht tagte zwei Tage lang in Klausur
Pressekonferenz OB Alois Karl, Bürgermeister Arnold Graf und Stadtrat Dr. Werner Mümmler, die als Sachpreisrichter im Preisgericht vertreten waren. Aus dem Neumarkter Rathaus war im Preisgericht außerdem Stadtbaumeister Rudolf Müller-Trippensee mit dabei, allerdings nicht als Sach- , sondern als Fachpreisrichter.

Besonders der Dienstag war für die Mitglieder des Preisgerichts anstrengend: von 9 bis 21 Uhr, also zwölf Stunden war man quasi in Klausur und sichtete und bewertete die 468 Arbeiten, von denen etwa fünf Prozent gleich zu Beginn ausschieden, weil sie die Kriterien nicht erfüllten oder zwingende Vorgaben nicht eingehalten haben. Wie Müller-Trippensee am Donnerstag sagte, haben sich etwa fünf Grundrichtungen bei den Plänen herauskristallisiert. Das Preisgericht habe darauf geachtet, daß bei den jetzt ausgewählten Arbeiten alle diese verschiedenen Richtungen berücksichtigt wurden.



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