"Grünen-Chefin war falsch informiert"

NEUMARKT. In einem persönlichen Schreiben an die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, Christine Stahl, ging Oberbürgermeister Alois Karl auf deren Besuch in Neumarkt ein (wir berichteten) und bezieht Stellung zu deren dabei getroffenen Aussagen.

Er schreibt, dass er sie gerne im Rathaus empfangen und dabei mit ihr über Neumarkter Investitionsabsichten und Probleme gesprochen hätte. So hätte man Missverständnisse von vorneherein ausräumen können. Den Aussagen der Grünen-Fraktionschefin zum Standort der Stadthalle sowie die von ihr so dargestellte Flächenversiegelung widersprach er energisch.

Dazu unterstrich er noch einmal, dass die Stadthalle selbstverständlich nicht in den Stadtpark, sondern an den Rand des Stadtparks gebaut werden soll. Die Stadt will dabei die "grüne Lunge" Stadtpark nicht nur erhalten, sondern vergrößern und attraktiver gestalten. Auf den Vorwurf der Grünen-Politikerin, es handle sich beim Bau der Stadthalle um ein Beispiel, wie in Bayern die Flächenversiegelung voranschreite, stellte er klar, dass dies für diese Maßnahme in keinster Weise zutreffe. Schließlich werde die Stadthalle im Bereich der Mühlstraße und zwar dort entstehen, wo bisher drei alte Häuser bereits Bestand sind. Damit stelle der Neubau keine zusätzliche Flächenversiegelung dar.

Auch in Bezug auf den Bau der Tiefgarage unter der Schanze erläuterte Oberbürgermeister Karl noch einmal, dass diese lediglich unterkellert und dann die Wiese wiederhergestellt wird. Auch hier erfolge also keine Flächenversiegelung.

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