Stadtpark soll attraktiver werden !NEUMARKT. Die Veröffentlichung von neumarktonline am Mittwoch-Nachmittag (hier), daß das Fischer-Museum in einer Sitzung des Bayerischen Landtags durchaus kritisch gesehen wird, sorgte für erheblichen Wirbel bei Befürwortern und Gegnern.Aus dem Rathaus kam am Donnerstag-Morgen eine Stellungnahme, in der von einem "Horrorszenario" die Rede ist, "das nicht mit den Tatsachen übereinstimmt". Die Stellungnahme: Es bleibt jedem unbenommen, für oder gegen Vorhaben der Stadt zu sein und diese Ansicht auch zu verbreiten. Aus Sicht der Stadt allerdings ist es schon bedenklich, wenn manche Kritiker des geplanten Museums Fischer mit überhaupt nicht belegten Darstellungen den Eindruck erwecken, als seien die Stadt oder die Verantwortlichen der Stadt daran interessiert, den Stadtpark zu zerstören oder aufzugeben. Das Gegenteil ist der Fall: Die Stadt plant ja sogar, den Stadtpark zu vergrößern und durch eine ansprechende Gestaltung zu einem weitaus attraktiveren Anziehungspunkt zu machen, als dies jetzt noch der Fall ist, wo der Park eher ein "Schattendasein" fristet und so manche Bürger sagen, dass sie dort nicht oder nicht so gerne hingehen würden. Um es noch einmal deutlich darzustellen: 1. Der Stadtpark wird weiter bestehen bleiben und durch die Maßnahmen der Stadt sogar um über 1.500 Quadratmeter ausgeweitet. Den flächenmäßigen Eingriff durch Museum und Stadthalle werden wir durch das ansprechend als Grünzone gestaltete Gelände des ehemaligen Hotels Wunder nicht nur ausgleichen, sondern dort sogar noch eine großzügige zusätzliche Parkfläche schaffen, die sich harmonisch in den Stadtpark einpassen wird. 2. Außerdem werden wir die Attraktivität und das Umfeld im gesamten Stadtpark durch entsprechende Umgestaltungen dominant erhöhen und ihn so viel mehr zu einem Anziehungspunkt für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt machen. Der Stadtpark in der bisherigen Form wird von vielen schließlich nicht gerade als anziehender Erholungs- und Freizeitraum angesehen. 3. Durch die Offenlegung des Leitgrabens mit einer interessanten und ansehnlichen Gestaltung der Wasserumgebung werden wir zusätzlich eine maßgebliche Aufwertung im Stadtpark vornehmen, so dass das Erlebnis Stadtpark eine ganz andere Qualität erhalten wird. 4. Zu der Gestaltung einer Stadt gehört es auch, dass Parks fortentwickelt und aufgewertet werden. Wenn unter Teilen des Stadtparks, für die Parkbesucher völlig unbemerkt, einmal eine Tiefgarage entstehen soll, so wird dies nichts am Charakter des Stadtparks ändern. Ganz im Gegenteil sorgen wir so dafür, dass Fahrzeuge "unter der Erde" verschwinden und die Oberfläche für die Menschen nutzbar bleibt und als wertvoller Erholungsraum dienen kann. Da dieser Parkbereich darüber hinaus sogar aufgewertet werden soll, sehen wir darin nicht nur die Erhaltung von Grünflächen, die wir genau so als wertvoll ansehen wie unsere Mitbürger, sondern vielmehr sogar eine gravierende Verbesserung des bisherigen Zustandes. 5. Bei den Eingriffen in die bestehende Pflanzenwelt sind wir dabei sehr behutsam vorgegangen und werden dies auch weiterhin tun. So wurden im Hinblick auf den Bau des Museums Lothar Fischer nicht wie mehrmals von Kritikern fälschlich behauptet, Bäume einfach gefällt, sondern wir haben in einer großen Umpflanzaktion Anfang Mai 2003 die erhaltenswerten Bäume an anderer Stelle im Stadtpark oder in Holzheim beim LGS-Spielplatz, in Pölling-Bühl II oder in der Koppenmühle wieder eingesetzt. 6 kernfaule Weiden, die nicht verpflanzbar waren, wurden abgeschnitten. Erstellt am
(Seitenanfang)
![]() |
Schreiben Sie uns ! E-Mail-Kontakt
|