Kein Rückbau der Amberger StraßeNEUMARKT. Ein Rückbau der Amberger Straße wie von der SPD vorgeschlagen erscheint aus Sicht der Stadt nicht denkbar. Diese von Oberbürgermeister Alois Karl bereits in der letzten Stadtratssitzung (wir berichteten ausführlich) vertretende Meinung wurde jetzt noch einmal in einer Presse-Mitteilung der Stadt verdeutlicht. Schließlich stelle die Amberger Straße die einzige Verkehrsachse von und zur Autobahn dar.Deshalb muss diese wichtige Verkehrsachse aufrecht erhalten bleiben. Darüber hinaus enthält der SPD-Vorschlag einen Denkfehler, wenn davon ausgegangen wird, dass durch einen Rückbau weniger Verkehr und mehr Wohnqualität in der Amberger Straße erzielt werden könnten. Die Amberger Straße wird Hauptverkehrsstraße bleiben und diese Vorgabe ist aus Sicht der Stadt nicht veränderbar. Bei einem Rückbau würde sich der Verkehr auf nur noch eine Fahrspur pro Richtung zusammendrängen. Wegen der zahlreichen Ein- und Ausfahrten würde aber der Verkehrsfluss durch Linksabbieger viel stärker als jetzt beeinträchtigt, so dass häufige und riesige Staus mit anhaltenden und anfahrenden Fahrzeugen zur Regel werden. Mit nur noch einem Fahrstreifen auf jeder Fahrtrichtung hätten Linksabbieger dann sogar noch weniger Gelegenheiten zum Abbiegen, weil der Gegenverkehr auf einer Fahrspur gebündelt wird und so die Fahrzeuge viel dichter hintereinander fahren. Die Wartezeiten, die Staugefahr und die Staulänge würden drastisch zunehmen. Eine weitere Folge des von der SPD geforderten Rückbaus der Amberger Straße wäre auch, dass die Verkehrsteilnehmer in untergeordnete Straßen wie beispielsweise die Efastraße ausweichen und es dort zu einer dramatischen Zunahme an Fahrzeugen kommt, obwohl diese Straßen dafür nicht ausgebaut und vorgesehen sind. Die Amberger Straße dagegen ist seit mehr als 50 Jahren als Hautpverkehrsstraße angelegt und die Bebauung erfolgte unter diesem Gesichtspunkt. Auch der SPD-Wunsch nach einer weiteren Radweganbindung in die Stadt geht an der tatsächlichen Entwicklung vorbei. In den letzten Jahren hat die Stadt ihr Radwegenetz stark ausgeweitet und aus dem Bereich Kohlenbrunnermühle, Koppenmühle oder Altenhof gibt es gut ausgebaute Radwege in die Innenstadt. Über Faberwald, Efastraße oder die Radwege durch Altenhof bestehen bereits jetzt mehrere und ausreichende Möglichkeiten, in die Stadt zu gelangen. Da ist es nicht nötig, noch einen zusätzlichen Radweg einzurichten. Erstellt am
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