Trotz Finanznot Straßen und Radwege gebaut

 

NEUMARKT. Als Ergebnis einer sehr guten Kooperation mit den Straßenbauamt Regensburg wertete Landrat Albert Löhner am Montag die Tatsache , dass trotz enormer Finanzknappheit dieses Jahr im Landkreis viele Straßen- und Radwegebaumaßnahmen durchgeführt werden konnten. Der Leiter des Straßenbauamtes, Baudirektor Manfred Jung und der Abteilungsleiter für den Landkreis, Josef Gilch, erläuterten dem Landkreischef sowie seinen Referenten Michael Gottschalk und Erwin Weikert die Baumaßnahmen dieses Jahres und die Planungen für nächstes Jahr.

Dabei konnten Jung und Gilch den Ausbau der Staatsstraßen Freystadt – Rohr, Unterbuchfeld – Lengenfeld, den Kreuzungsausbau in Parsberg, den Kreisverkehrsplatz Stauf, die Deckenbauten am Weiß­marterberg sowie auf der Staatsstraße Velburg - Parsberg, die Ortsdurchfahrt Schnufenhofen, die Linksabbiegerspur an der B 299 bei Rappersdorf und die Querungshilfe bei Mühlhausen sowie auf die Radwegbrücke bei Del­phi in Neumarkt, die Radwege Wegscheid – Berching, Freystadt-Rohr und Hohenfels Rohrbach verweisen.

„Diese vielen Maßnahmen sind nur möglich, weil wir in jährlich vier Grundsatzbespre­chun­gen mit der Leitung des Straßenbauamtes eine in allen Bereichen vorbildliche Kooperation entwickelt haben“, zeigte sich Löhner dem Straßenbauamt gegenüber sehr dankbar. „Auch für die nächsten Jahre haben wir uns viel vorgenommen, um die Lebensqualität für un­sere Bevölkerung weiter zu verbessern.“

Geplant sind an Straßenbaumaßnahmen die Verlegung der B 299 bei Sengenthal, der Ausbau der B 299 Pilsach - Lauterhofen, die Verbreiterung der B 299 bei Greißelbach sowie Maßnahmen an den Staatsstraßen bei Blomenhof und der Kreuzung Hackenho­fen.

Beim Bau von Radewege sollen Teilstücke an der Bundesstraße 299 (Lauterhofen - Stieglitzenhöhe, Mühlhausen - Pollanten) und der B 8 sowie an Staatsstraßen im Bereich Breitenbrunn – Dietfurt, Seubersdorf - Eichenhofen, Deining – Bahnhof und Postbauer-Heng - Seligenporten in Angriff genommen werden. Diese Maßnahmen werden eng mit dem Radwegeplan des Landkreises abgestimmt, der Anfang nächsten Jahres mit allen Ge­meinden besprochen wird.

 „Unsere Anstrengungen richten sich darauf, unserer Bevölkerung und unseren Betrieben, aber auch den Gästen selbst in Zeiten knapper Finanzmittel eine möglichst gute Infra­struktur zur Verfügung zu stellen. Das ist die Grundlage für eine gute Zukunftsentwick­lung“,  brachte der Landrat die Gesprächsinhalte auf den Punkt.

 


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