„SPD-Vorschlag kurzsichtig“

 

NEUMARKT. Die Kritik der SPD an der Verkehrspolitik der Stadt im Hinblick auf die Pendlerparkplätze (wir berichteten) geht nach Meinung der Stadt-Spitze an der Realität vorbei. Denn der Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, Stellplätze vom Discothekenbetreiber Brandl anzumieten und für die Pendler zu verwenden, erweist sich als sehr kurzsichtig. Vorausschauende Stadtpolitik bedeutet jedoch, ein dauerhaftes und tragfähiges Konzept zu schaffen, das die Belange der Pendler genau so wie die der Anwohner und die künftigen Entwicklungen mit einbezieht. Die Stadt hat die Parkmöglichkeiten auf dem Discothekenparkplatz immer nur als vorübergehende und vor allem unsichere Lösung angesehen. Darum wurde von Anfang an die Möglichkeit der Anmietung des Brandlparkplatzes nicht in Betracht gezogen. Wie kurzlebig der SPD-Vorschlag gewesen wäre, zeigt die aktuelle Entwicklung. Denn es gibt Pläne des Grundstückseigentümers, dort eine Bebauung mit einem Supermarkt vorzunehmen. Stellplätze für Pendler wären dann dort nicht mehr vorhanden.

Die Stadt selber bietet derzeit 397 kostenlose Stellplätze auf den Parkplätzen an der Freystädter Straße, an der Hans-Dehn-Straße und in der Dreichlinger Straße an. Außerdem besteht für Pendler die Möglichkeit, für 15 € einen Stellplatz im Parkhaus an der Ringstraße sowie auf den Parkplätzen an der Ingolstädter Straße und in der Stephanstraße zu mieten. Damit hat Neumarkt ein Angebot, das sich im Vergleich mit anderen Städten sehen lassen kann.

 


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