Internationale Jugendbegegnung 2002 steht vor der Tür

 

NEUMARKT. Am Samstag kommen 24 Jugendliche aus fünf osteuropäischen Staaten nach Neumarkt zur 2. Internationalen Jugendbegegnung. Mit dabei sind Jugendliche aus Russland, Kroatien, Ungarn, Rumänien und Tschechien im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Sie werden zusammen mit Mitgliedern der „Camerata“ vom Ostendorfer Gymnasium und unter der Leitung von Christoph Bauer ein Konzert einstudieren.

Dieses Friedenskonzert findet am 2.11.2002 um 20 Uhr im Reitstadel statt. Der Eintritt ist frei. Dabei werden auch Bilder der Kriegsgräberstätte im Lauf der Jahreszeiten sowie eine Videopräsentation über die Jugendbegegnung eingespielt werden. Zur Abschlussveranstaltung haben bereits die Generalkonsule aus Russland und Ungarn sowie einige Europa-Abgeordnete aus Bayern, unter ihnen Emilia Müller, ihre Teilnahme zugesagt.

Bei einem Pressetermin stellten am Mittwoch Mitglieder der Arbeitsgruppe, die seit Februar 2002 die Jugendbegegnung vorbereitet, den Ablauf der Friedenswoche vor. Mit dabei hatten sie einen Plakatentwurf der Klasse 11a des Ostendorfer Gymnasiums. Das Unikat soll beim Konzert aufgehängt werden.

Die Stadt Neumarkt führt diese Internationale Jugendbegegnung heuer zum zweiten Mal durch. Im letzten Jahr war sie ein voller Erfolg, an den Organisatoren gerne wieder anknüpfen wollen. Vorgesehen ist, die Jugendbegegnung künftig in zweijährigem Turnus zu veranstalten, da die Vorbereitung einen enormen Aufwand bedeutet, wie Rechtsdirektor Jürgen Kohler ausführte. Mit der Einladung an Schüler aus osteuropäischen Ländern soll über die Musik eine Brücke zwischen den Ländern hergestellt und ein besseres Verständnis untereinander aufgebaut werden.

Die 24 jungen Musiker aus den osteuropäischen Staaten bei der diesjährigen Jugendbegegnung werden bei Eltern der „Camerata“-Schülern untergebracht. Die sieben Begleitpersonen erhalten in der Pension „Am Weiher“ Zimmer. Neben ausgiebigen Proben wartet auf die Teilnehmer an einem Nachmittag eine Besichtigungsfahrt nach Nürnberg. Zum Auftakt sind die jungen Musiker bei „Jazz in der Residenz“ am 27.10.2002 um 19 Uhr im Festsaal der Residenz eingeladen. Dem noch besseren Kennenlernen dient dann der Mittwochabend, 30.10.2002. Da ist ein geselliger Abend im G6 vorgesehen, den Sigi Müller vom Jugendbüro organisiert. Er wird auch sonst die meiste Zeit mit den Jugendlichen verbringen und Ansprechpartner sein sowie die Freizeit mit gestalten helfen.

Für die Proben stellt Studiendirektor Dieter Bär wieder Räumlichkeiten des Ostendorfer Gymnasiums zur Verfügung, wo die jungen Musiker zusammen mit den Neumarkter Musikern von der „Camerata“ die meiste Zeit mit Proben verbringen werden. Deshalb wird ihnen dort auch ein Mittagessen serviert.

Die Proben und das Konzert werden von Christoph Bauer geleitet. Er hat von 1991 bis 1997 das Ostendorfer Gymnasium besucht und an der städtischen Musikschule Klavier und Cello gelernt. Inzwischen studiert er Dirigieren und Orchesterleitung an der Musikhochschule in Würzburg. In seiner Schulzeit war er selber Mitglied der „Camerata“.

Zum Abschluss der Internationalen Jugendbegegnung findet am 2.11.2002 am Vormittag die Generalprobe und am Abend um 20 Uhr dann die Aufführung des Friedenskonzertes statt. Zur Aufführung kommt das Brandenburgische Konzert Nr. 4 von Johann Sebastian Bach, eine Kantate von Bach und die Symphonie Nr. 13 von Joseph Haydn. Während des Konzerts werden Aufnahmen der Kriegsgräberstätte im Föhrenweg im Lauf der Jahreszeiten zu sehen sein. Außerdem werden Videoaufnahmen vom Verlauf der Jugendbegegnung und Präsentationen der Jugendlichen zu sehen sein. Der Eintritt zum Friedenskonzert ist frei.

Zu der Arbeitsgruppe, die den Jugendaustausch vorbereitet, gehören Bürgermeister Arnold Graf, Direktor Dieter Bär und Studienrat Franz Rauch vom Ostendorfer Gymnasium, Stadtrat Georg Jüttner, Rechtsdirektor Jürgen Kohler, die Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Moritz, der Leiter der Musikschule Wolfgang Fuchs, Sigi Müller vom Jugendbüro der Stadt und Ulrike Rödl vom Kulturamt.

 


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